Montag, 10. Dezember 2018
Pustekuchen
Meine Schwester in Walsrode und meine Schwägerin und meine Cousine in Bremen wollte ich bis Mittwoch besuchen und habe vor sechs Wochen ein extrem günstiges Bahnticket erworben.
Im gepackten Koffer etwa 10 kg Walnüsse, Marmeladen und Weihnachtsgeschenke.

Warnstreik, ausgerechnet heute. Kein Zug von Friedberg nach Bremen. Oder nur bis Kassel, und von dort vorerst keine Möglichkeit, weiter zu kommen. Zudem auch keine S-Bahn, um überhaupt erst nach Friedberg zu kommen...

Da musste ich meine günstige Fahrt stornieren. Für zwei Tage hätte sich der Aufwand nicht gelohnt.

Nächster Versuch im Januar. Falls die Bahnleute nicht noch einmal streiken müssen.

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Dienstag, 16. Oktober 2018
Grüner Vulkan
Hab heute mit zwei Freundinnen einen Ausflug nach Schotten gemacht, ins Vulkaneum.

Es war mir gar nicht bewusst, dass der Vogelsberg das größte mitteleuropäische Vulkangebiet ist, nicht die Eifel.

Es lohnt, dorthin zu fahren. Das Museum in der malerischen Kleinstadt mit viel Fachwerk ist sehr spannend und informativ. Und vor allem für Kinder bietet es Vielerlei zum Mitmachen.

Und drumherum ist es wirklich sehr grün. Schön zum Wandern!

(Nebenbei: Weil ich lange keinen Blogbeitrag mit Link geschrieben habe, musste ich mich ziemlich lange damit beschäftigen, wie das funktionierte. Scheint also auch eine Blogger-Demenz zu geben...)

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Montag, 1. Oktober 2018
Irland
Sieben Tage sind viel zu kurz.
Und es war so viel hineingepackt: Ein erfolgreiches Konzert und eine musikalisch umrahmte Messe zusammen mit dem St.Peter's Male Voice Choir Drogheda.


Eine Probe der Männerchöre.

Dublin



Trinity College mit seiner Bibliothek, die sofort an Harry Potter denken ließ.



Beim Gang durch Dublin ein Besuch von The Church. Hier hat Arthur Guinness 1721 geheiratet. Heute ist es sehr passend Bar und Restaurant.



Das gewaltige Megalithgrab Newgrange.

Monasterboice mit seinen bedeutenden Hochkreuzen aus dem 9.Jahrhundert, den Bilderbibeln des Mittelalters.



An der Küste durften wir einer Alarmübung der ehrenamtlichen Küstenwache mit ihrem Lifeboat zusehen. Bei einem Notalarm sind die Helfer innerhalb von acht Minuten vor Ort und mit ihrem Boot im Wasser - sehr beeindruckend!



Belfast, Nordirland


Queen Victoria repräsentiert England.

Spannend das Titanic-Museum, in einem modernen Gebäude mit den Ausmaßen des in Belfast gebauten Schiffes.

Verstörend der 10 Meter hohe "Grenzzaun" mitten in Belfast, der die irisch-katholischen Stadtteile von den
protestantischen trennt. Die nationalistische "Mauer" in den Köpfen ist immer noch sehr präsent und bedrückend.



Friedensbotschaften an der "Wall of Peace" erinnerten stark an die Berliner Mauer.



Beim Empfang bei der deutschen Botschafterin in der Republik Irland war der drohende Brexit ein großes Thema. Kaum einer auf der Insel kann sich eine neue Grenze zwischen den Landesteilen vorstellen.

Dankbar waren wir alle für die herzliche Gastfreundschaft der irischen Sänger und ihrer Frauen, mit denen wir bei gutem Wein und Bier und leckerem Essen einen sehr gemütlichen Abend voll Gesang verbrachten!
Und bei einem Whiskey-Tasting habe ich auch gelernt, wie man Grain-Whiskey von Malt Whiskey unterscheiden kann. Möglicherweise sehr hilfreich für den Rest meines Lebens, ich mag den Torfgeschmack des irischen Whiskeys durchaus.
Aber Cider...? Da hat sich mein Holzwurm geschüttelt...

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Freitag, 24. August 2018
Ach, so blau...






Deshalb heißt er ja auch Blautopf.
Und hat zurzeit recht wenig Wasserausschüttung.
Auch in Baden-Württemberg ist es sehr trocken.

Wunderbar das Urzeitmuseum in Blaubeuren, nahe am Blautopf.
Ebenso spannend die Karsthöhlen, die jetzt Weltkulturerbe sind.
Und auch sehenswert: Das Keltenmuseum in Hochdorf.

Wir haben also eine echte Bildungsreise gemacht!

Aber nicht nur, denn vor allem Familienbesuch bei den ältesten Verwandten (92 und 93 Jahre zählen die beiden Frauen) stand auf dem Programm, und hat uns wieder viele neue Eindrücke und Informationen beschert. Und die Erkenntnis, dass man auch mit 92 noch geistig und körperlich fit sein kann. Die besseren Gene sind wohl in der Familie des Holzwurms gelandet. Aber ich werde mir Mühe geben...!

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Mittwoch, 11. April 2018
Männer, Holz und Landschaft
Zehn Männer, zwei Frauen und zwei Hunde zu Besuch bei einem Bioapfel- und Schafzüchter mit Gästezimmern hoch oben am Berg in Grissian, im frühlingshaften Südtirol.

Alle (bis auf mich) begeisterte Drechsler, auch der Gastgeber. Nur ein Thema: Holz. Zirbe, Esskastanie, Apfelbaumknollen. Und welches Werkzeug, welche Techniken zum Bearbeiten...
Große Maschinen kamen zum Einsatz. Auch gedrechselt wurde. Und sehr viel Holz im geräumigen Transporter zum Mitnehmen verstaut.





Gelegentlich habe ich mir mein eigenes Programm gemacht. Bin mit Luna 12 km nach St. Apollonia gewandert und habe die herrliche Berglandschaft und die wundervollen Frühlingsblumen bewundert. Leberblümchen, Lerchensporn in weiß bis rot, Schlüsselblumen und Millionen hellvioletter Krokusse.







Und in der Ebene blühten schon Pfirsichbäume.



Schade, insgesamt vier Tage sind natürlich zu kurz...

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Montag, 20. November 2017
Deutsche Bummelbahn
Ich fahre ja gerne Bahn. Lange Autofahrten nerven mich, weil ich keine Lust zum Rasen habe und - als Beifahrerin - nicht abschalten kann, sondern immer "mitfahre".

Meine Bahnfahrt zu meinen Kindern in Hamburg fing aber gleich schon am Heimatbahnhof mit Verspätung an, wodurch ich einen Anschlusszug verpasste, der mich zum Bahnhof in Friedberg und zum IC bringen sollte.
Die nächste Verbindung wäre eine Stunde später gewesen und hätte meinen kompletten Fahrplan durcheinander gebracht. Blöd, wenn man kein Smartphone besitzt, um nach Verbindungen zu suchen...Also rasch ein Taxi geordert, um die fehlende Strecke zu überbrücken. Gelang auch, genau zwei Minuten vor dem Einlaufen des Zuges erreichten wir den Bahnhof.

Mal sehen, ob mir die Bahn die 20€ Taxigeld ersetzt.
Wenn ich die nächstfolgende Verbindung eine Stunde später genommen hätte, wäre ja auch ein Ausgleich fällig geworden.

Die Verspätungen zwischen allen größeren Bahnhöfen wurden vom Zugbegleiter in seinen Ansagen immer mit : "..wie üblich haben wir Verspätung" begonnen.

Tatsächlich war weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt ein einziger Zug pünktlich.
Erinnert mich irgendwie an eine fallende Schlange von Dominosteinen.

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Sonntag, 22. Januar 2017
Schön und eisig


Der tägliche Hundespaziergang ist gerade nur sehr dick eingemummelt zu überstehen, bei Frost im zweistelligen Bereich. Das kam in den vergangenen Jahren nicht sehr oft vor.
Der Nordostwind pfeift auch durch dicke Winterjacken.
Aber der Blick über unser Dorf und über die Felder bis zur Höhe* ist wunderbar!

* Bis vor gut 200 Jahren nannte man den Taunus tatsächlich nur "die Höhe". In manchen Städtenamen findet sich die Bezeichnung noch, beispielsweise in Bad Homburg v.d.H. (vor der Höhe).
Wir leben allerdings hinter der Höhe - aber das ist ja auch nur eine Frage des Blickwinkels...

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Dienstag, 7. Oktober 2014
Zoomfehler
....sagte meine Kamera und tat nicht mehr ihren Dienst.
(Ganz knapp vielleicht noch ein Kulanzfall...)

Nun kann ich leider keine Bilder von unserer wunderschönen Wanderung durch das obere Donautal liefern.
Immerhin sind wir von Mengen bis Fridingen gewandert und haben ziemlich viele Höhenmeter bewältigt und viel Schweiß vergossen.
Aber der Ausblick auf die wunderbar mäandrierende junge Donau, von bizarren Kalkfelsen eingerahmt, entschädigt jede Anstrengung!
Und die botanischen Besonderheiten dieses gesegneten Landstriches würde ich gerne noch einmal im Frühjahr bewundern, wenn alles in Blüte steht: Viele Arten von Orchideen, Lilien, Nelken, Gemswurz, wilde Akelei, Haselwurz , Nieswurz, Storchenschnäbel, Braunelle und Leberblümchen und noch mehr Arten von Glockenblumen als zurzeit; ein unbeschreiblicher Artenreichtum, wie man ihn nur auf kalkhaltigem Boden findet.

Immerhin konnte ich mich jetzt über blühende Enziane und Silberdiesteln freuen. Und über die beginnende Laubfärbung.

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Dienstag, 22. Juli 2014
Das mittelalterliche Riga und Jurmala, sein Strandbad


Riga, im Mittelalter gegründet durch den Bremer Bischof Albert. Heute ist Riga Partnerstadt von Bremen. Da dürfen die Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen.





Einen Roland hat Riga auch. Er steht vor dem Schwarzhäupterhaus, das im Krieg zerstört und erst viel später wieder neu aufgebaut wurde.




Vieles in Riga erinnert tatsächlich an meine Heimatstadt. Viel Backsteingotik, enge Straßen, kleine Plätze, die Lage am Fluss.

Bloß einen so wunderbaren Strand hat Bremen nicht. Die Nordsee bei Bremerhaven ist ja 60 km entfernt.
Die Rigaer brauchen nur 20 km zu fahren und finden in der Rigaer Bucht den herrlichsten feinsten Sandstrand mit einer Länge von 25 Kilometern.



Jurmala ist der traditionsreiche Kurort, berühmt für seine wunderschönen Holzhäuser. Sie werden jetzt sehr stilsicher und liebevoll restauriert. Aber nicht jeder kann sich den Erwerb und die Restaurierung leisten.
Für das Durchschnittseinkommen eines Letten - zwischen 600 und 1500 Euro - ist das nicht erschwinglich.
Inzwischen kaufen oft reiche Russen die begehrten Immobilien auf. Mit einer Investition von mindestens 250000 Euro erwerben sie sich nämlich gleichzeitig das uneingeschränkte Aufenthaltsrecht in Lettland für mindestens fünf Jahre.


Einen Urlaub in Lettland kann ich nur empfehlen: Für uns ist das Preis-Leistungs-Verhältnis (noch?) sehr günstig.


Eine sehenswerte andere Seite von Riga folgt noch...

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Montag, 7. Juli 2014
Weltchorfest in Riga
Morgen Heute geht es los.
Und weil noch so viel zu erledigen ist, nur ein kleiner Vorgeschmack
mit der Hymne der Chor-Olympiade.


http://youtu.be/nMGgpBuRjJA

Und vielleicht auch noch hier gucken:

http://youtu.be/MnJ-xGldLqI

Gaismas Pils -eines der Lieder, das wir beim Celebration Concert mit Tausenden von Sängern und Sängerinnen auf der Bühne vortragen werden.
(Hier in einer Aufnahme vom Lettischen Chorfest 2013).
Da kann man sich die Dimension der Musikarena sehr gut vorstellen...

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