Dienstag, 6. Mai 2014
Märchenhafte Wälder
Kellerwald, Reinhardswald, Hoher Meißner, Rhön...In der Märchenheimat der Gebrüder Grimm im Norden Hessens finden sich auch heute noch bilderbuchschöne Waldgemeinschaften.

Hohe alte Traubeneichen, majestätische Baumruinen im Urwald unter der Sababurg, Bannwälder, Moore, Kreuzotterbiotope -
alles erkundet bei einer dreitägigen Exkursion der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald", der viele junge und engagierte Förster angehören.




Wissen Sie, woher die "Stinksteinwand" am Hohen Meißner ihren Namen hat?
Dort brennt seit Ur-Zeiten ein Braunkohleflöz unter der Erde. Der Schwefelgeruch ist unverkennbar, der aus Ritzen im Gestein dringt.

Da wird für unsere Vorfahren schon ein wenig die Nähe des Gottseibeiuns spürbar gewesen sein. Vor allem, wenn dann noch Nebelschwaden wabern...

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Montag, 13. Januar 2014
Sonn(en)tags-Spaziergang






An einem solchen Tag verzeihe ich dem Winter...

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Samstag, 2. November 2013
Ende Oktober, kurz vor 17 Uhr

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Freitag, 25. Oktober 2013
Eisenach und Erfurt
Eine kurze Reise ins Herz von Thüringen.
Vor 20 Jahren sah ich die beiden historisch wichtigen Städte noch im DDR-grau; mit wunderbarer alter Bausubstanz, die nach Restaurierung lechtzte und die wegen des Mangels an Baustoffen nicht - wie oft im Westen - bereits kaputtsaniert war.



Eisenach mit Bach-Haus, Luther-Haus und der Wartburg, die durch den sagenhaften Sängerkrieg und durch die heilige Elisabeth von Thüringen berühmt geworden ist. Und natürlich durch Martin Luther, der, vogelfrei und im Asyl, als "Juncker Jörg" wortmächtig die Bibel ins Hochdeutsche übersetzte.










Thüringens Hauptstadt Erfurt, an der uralten Handelsstraße Via Regia gelegen und vor allem durch den Handel mit Färberwaid wohlhabend geworden, zeigt heute mit Stolz seine vielen historischen Gebäude: den Dom mit der letzten freischwingenden mittelalterlichen Glocke, der Gloriosa; Klöster, Kirchen, die alte Synagoge, wunderbare kleine Gässchen und beeindruckende Bürgerhäuser, von denen viele einen Hausnamen tragen.
Berühmt ist die Krämerbrücke über die Gera, die einzige beidseitig mit Häusern bestandene Brücke Europas. Hier haben sich die Kreativen Erfurts angesiedelt, mit Schmuck, Keramik, Glas, Kleinkunstbühne und mehr - sehr anregend.
Eine Stadt mit Lebensqualität...







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Montag, 21. Oktober 2013
Friedenstauben auf Kanone


(Gesehen auf der Wartburg -darüber demnächst mehr.)

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Freitag, 11. Oktober 2013
Rom















Man brauchte wohl Jahre, um alle Spuren menschlichen Wirkens seit der Gründung Roms zu entdecken.

Skulpturen und Bilder. Marmor und Fresken. Kirchen, Palazzi, Grabmäler und Katakomben, Theater, Thermen, Aquädukte, Foren und Tempel.
Man kann sich an der Kunst und an der Architektur nicht satt sehen in Rom und in seinem schon vor fast 2000 Jahren verlandeten Hafen Ostia antica.

Aber es gibt auch ein Rom von heute, laut, schnell und bunt. Und nicht in Stein gehauen.
Was davon wohl in 2000 Jahren noch übrig sein wird?

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Montag, 30. September 2013
Bin mal unterwegs...

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Sonntag, 8. September 2013
Grüner Weg

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Mittwoch, 4. September 2013
Kraichgau und Madonnenländchen
Von Sinsheim bis zum nordöstlich gelegenen Tauberbischofsheim sind es fußläufig etwa 120 Kilometer. Man quert den Neckar und streift den östlichen Odenwald.

Kleine alte Dörfer, hübsche Fachwerkstädtchen und grüne bewaldete Hügel zeichnen den Kraichgau aus. Wie liebe ich den roten Sandstein, aus dem nicht nur die Kirchen und die Untergeschosse der behäbigen Fachwerkhäuser gebaut wurden! Auch die Jahrhunderte alten Bildstöcke am Wegesrand sind aus diesem warm anmutenden Material.












Im "Madonnenländchen" herrscht der graue Muschelkalk vor. Hier wächst Wein. Und seinem Namen macht die Region alle Ehre: Überall findet man sie, die Madonna.









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Montag, 2. September 2013
WKA in Arbeit
Während der Wanderung querten wir einen Wald, in dem mehrere Windkraftanlagen im Bau waren.
Spannend zu sehen, wie schnell und präzise Element auf Element gesetzt wurde.



Für den ersten fertigen Turm wurden in der Nacht die drei 50 Meter langen Flügel angeliefert.
Der Transport führte an unserem Hotel vorbei, in dem ich im Schlafzimmer einen Logenplatz hatte.
Kleine enge Städte haben ihre Tücken. Um die Kurve zu meistern, musste der Truck rückwärts in den Ort einfahren, schob sich 50m weit in eine abzweigende Straße, um dann vorwärts zentimetergenau an den angrenzenden Balkonen und Eingangstreppen vorbei die Kurve auszufahren.
Die Flügel wirkten wie riesenhafte Urzeitechsen, gewaltig....

Viele Ortsbewohner waren für das Spektakel wach geblieben und belohnten die Fahrer mit Applaus.



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