Dienstag, 20. Februar 2018
Wie Kaugummi...
...zieht sich die Sanierung des Single-Gartenhäuschens.
Bis man die verschiedenen Handwerker zur Verfügung hat, kann man alt und grau werden.
Früher hat der Holzwurm ja fast alles selber gemacht. Aber mit fast 75 lässt doch die Lust langsam nach.
Alles im "Häuschen" ist schief und krumm, schon eine kleine Zwischenwand hat ihn Stunden gekostet.

Nächste Woche werden die Fliesenarbeiten für das neue Hänge-WC gemacht sowie die letzten Malerarbeiten.
Dann kann der Installateur auch die Miniküche anschließen. Aber vermutlich wird es immer noch 2 Wochen dauern, bis wir auf die Suche nach einem netten Mieter gehen können.

Aber dann ist fürs Erste Schluss mit Bauen.
(Obwohl: Wir brauchen zwei neue Fenster, die alten werden blind. Und das Vordach aus Glas sollte auch noch gemacht werden. Und eine Tür zur Stadtmauer hin, das gäbe den einzigen ebenerdigen Zugang zu unserem Haus. In unserem Alter könnte das mal wichtig werden.)

Ach, ich freue mich auf den Frühling und die Gartenarbeit... und auf andere Gedanken!

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Freitag, 16. Februar 2018
Theaterdonner
Wird bei euch wieder ein Krimi gedreht? Das fragten mich etliche Leute, die vom Bäcker aus sahen, dass die Polizei unseren Hof mit Flatterband abgesperrt hatte und zwei junge Polizisten mit ihrem Bus quer standen, um Besucher am Betreten unseres Grundstückes zu hindern.

Nein, kein neuer Taunuskrimi mit Ulrich Tukur.

Aber die eine Nachbarin hatte im Haus der Mutter eine Handgranate gefunden und wollte sie nach telefonischer Ankündigung zur Polizei bringen.
Worauf dort aufgeregt verfügt wurde, dass diese Handgranate umgehend möglichst weit vom Haus entfernt abgelegt und keinesfalls transportiert werden dürfe, bis Spezialisten zur Begutachtung eingetroffen seien.
Und so lag sie dann in unserem Garten, und die Nachbarin klingelte uns früh aus dem Bett. Hund und Katze mussten eingesperrt werden. Sie sollten nicht auf die Idee kommen, mit den Teilen zu spielen.
Und auch wir sollten nicht auf den Hof gehen.

Das erfuhr eine weitere Nachbarin und brachte den Polizisten noch eine Granate aus dem ersten Weltkrieg. Die hatte ihr Großvater als Andenken an den lebend überstandenen Feldzug behalten.

Die Spezialisten kamen und durchleuchteten die zwei potentiellen Mordinstrumente.
Glücklicherweise waren beide Teile nicht mehr gefährlich, aber sie haben sie mitgenommen.

Ein seltsames Gefühl: Bei uns eine Riesenaufregung. Anderswo sterben Tausende von Menschen durch Tonnen von diesen Waffen, die in Massen auch in unserem Land produziert werden.
Und das zweitgrößte Munitionslager unserer Republik liegt nur 2 km von uns entfernt im Wald.
Darüber denkt aber kaum ein Mensch mehr nach.

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Mittwoch, 7. Februar 2018
Na, geht doch.




Aber nicht mehr lange.





Wenn die ganz frühen Krokusse blühen, dauert es nur noch wenige Wochen bis zum Frühling.
Und sie blühen schon...

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