Sonntag, 19. Januar 2020
Flotter Einstieg ins neue Jahrzehnt
Seit dem 4. Januar wohnt nun unsere Tochter in dem Neubau der Hofreite neben uns. Back to the roots nach 25 Jahren, aus der schönen Stadt Hamburg in den (noch) ländlichen nördlichen Hochtaunuskreis. "Hinner de Hecke" sagt man hier für die Städtchen und Dörfer nördlich des Taunuskamms. Dabei kann man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 40 Minuten das Zentrum von Frankfurt erreichen, und ist ebenso schnell auch bei der städtischen Kultur, wenn gewünscht.
Viele kulturelle Angebote gibt es aber auch in der Nähe, denn die Orte mit der größten Dichte an Millionären (Bad Homburg, Kronberg, Königsteine) ziehen sich ja wie auf einer Perlenschnur aufgereiht am Südhang des Taunus entlang. Bad Homburg, die "Kurstadt mit Champagnerluft", erreicht die Taunusbahn in 20 Minuten.
Aber so viel Grün wie hier findet man in der Stadt nicht.

Das Hab und Gut unserer Tochter passte in einen Sprinter. Hauptsächlich Dutzende von Pappkartons mit Material.
Und schon hat sie sich eine wunderbar vielfältige Werkstatt aufgebaut, in der sie Figuren und Kulissen für Puppentheater bauen und vielleicht auch ihre Erfahrung in Kursen weitergeben will. Und wird immer wieder wochenweise auch nach Hamburg pendeln, wo sie im Fundus-Theater noch in etlichen Stücken gebraucht wird. Sie spielt auch mit und hat Musik zu den Stücken geschaffen.

Jetzt hat auch der Holzwurm mal Puppenbau betrieben.
Für eine peruanische Filmemacherin nämlich, der seine Ähnlichkeit mit "Geppetto" auffiel, so dass sie den Holzwurm unbedingt bei der gedrechselten Nachschöpfung eines Pinocchio filmen wollte.
Und so ist nach 1 1/2 Tagen ein ganz hübsch großes Kerlchen entstanden. Es kann Kopf, Arme und - natürlich - die Nase bewegen...



Und drechselnden Besuch aus Südtirol hatten wir auch für eine Woche. Anselm ist Schafzüchter, Imker, Weinbauer und auch Bioapfelbauer. Und um dessen mitgebrachte Apfelholzknollen reisst sich die ganze Drechsler-Community. Hier hatte er endlich mal Zeit für sein Hobby. Seine Anna wird sich über die schöne Schale, die Dose und den Dreibeinhocker freuen, die er hier in der Werkstatt gedreht hat!

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Dienstag, 31. Dezember 2019
Spaziergang an den Eschbacher Klippen
Ein bisschen Alpen, ein bisschen Lüneburger Heide. Das bieten die Klippen, die auch beliebtes Ziel von Kletteranfängern sind.
Dabei ist es doch eigentlich nur ein kleines oberirdisches Stück des Quarzganges, der den Taunus durchzieht. Er ist an verschiedenen Stellen sichtbar.





Nur etwa zwei Kilometer entfernt liegt ein riesiger Steinbruch, in dem Quarzgestein für verschiedene Zwecke abgebaut wird.
(Man kann die Dimensionen nur ahnen, wenn man sich vorstellt, dass der kleine Punkt auf der 2.Ebene von oben ein großer Bagger ist. Und rechts neben dem Bild geht es noch gewaltig runter...)



Und im Tal der Usa, auch nur 5 km entfernt, liegt ein inzwischen geschlossener Steinbruch, in dem das weltweit reinste Quarzit gewonnen wurde. Es fand seinen Weg in die hochwertigsten optischen Geräte, beispielsweise in Weltraum-Teleskope.

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Donnerstag, 26. Dezember 2019
Winter treibt Blüten
Der Klimawandel bringt es mit sich, dass immer mehr blühende Pflanzen in diesen grauen Tagen Trost bringen.
Eine vorwitzige Primel habe ich schon entdeckt.



Andere Blümchen blühen ganz regulär um diese Zeit. Der Winterjasmin, der Lorbeer-Schneeball, die Christrose (die ich einfach nicht richtig fotografieren kann, weil ihr Weiß alles überstrahlt).







Andere mögen eigentlich keine Kälte. Aber bisher hat ihnen kein Frost den Garaus gemacht - also blühen sie tapfer weiter. Der Sommermargeritenstrauch, die Bauernchrysantheme und der unermüdliche Kletterer, die Blaurebe oder Cobaea.







Ob es wohl noch länger anhaltenden Frost gibt?
Meine Oleander und den Olivenbaum habe ich kurz vor Weihnachten in meinen Gartenraum gestellt. Frostfrei über längere Tage ist der nicht, aber ich kann mit ein paar Tricks den Pflanzen verträgliche Temperaturen verschaffen. Das ging in den letzten Jahren ganz gut.

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