Sonntag, 25. September 2022
Hoffnungszeichen
Nach diesem viel zu heißen und trockenen Sommer haben wir fast nicht damit gerechnet:





Der Regen der letzten zwei Wochen (bei uns 70 Liter/qm)
hat viele Lebensgeister geweckt. Genug ist das nicht, aber so manche Pflanze hat es gerettet und einigen Pilzen auf den Wiesen und im nahen Wald Mut gemacht.

Auch im ziemlich verdorrten Garten gibt es wieder Lichtblicke. Die Inseln von Herbstzeitlosen leuchten im Garten um die Wette mit den Herbstastern und den Fetten Hennen. Und auch die Zinnien blühen wieder. Eigentlich waren sie scheintot.

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Freitag, 2. September 2022
Refurbed
Kenne ich noch nicht sehr lange, aber ist ja sehr sinnvoll: Wiederaufgearbeitete gebrauchte Computer, sogar für einen sozialen Zweck. Jetzt habe ich auch einen "Neuen." Der alte hat nach sicherlich 10 Jahren seinen Geist aufgegeben. Bloß wie man die geretteten Daten von der alten Festplatte rüberhebt, übersteigt mal wieder meine Fähigkeiten. Da brauche ich wohl noch ein paar Tage Geduld, denn unser stets hilfsbereiter Computer-Freund hat sich auch das Omikronvirus eingefangen und ist zu Homeoffice verdammt.
Auf jeden Fall bin ich von dem kleinen leichten Rechner sehr angetan und habe schon mal das halbe Büro umgestaltet, damit er es schön bei mir hat.

Wie gut, dass ich auch noch einen Laptop habe...

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Donnerstag, 11. August 2022
Nemos Abenteuerurlaub
Auf den Stoppelfeldern rund um unser Dorf git es so viele Mäuse, dass Kater Nemo beschlossen hat, vorerst draußen zu leben.
Als er drei Tage nicht zu Hause auftauchte, war ich sehr besorgt, dass er wie sein Vorgänger Merlin beim Überqueren der Kreisstraße einen Unfall gehabt haben könnte.
Wir machten uns auf die Suche nach ihm. Und fanden ihn bei den übereinander gestapelten Strohballen unseres Biobauern auf der ersten von drei Etagen, etwa einen Kilometer vom Ort entfernt. Dort konnte ich ihn auf Zehenspitzen gerade noch erreichen und streicheln und mit ein wenig Futter und Wasser locken. Aber einfangen lassen wollte er sich keineswegs.
Also besuchen wir ihn täglich an seinem Spielplatz. Nach freundlichem Rufen schaut er aus der grünen Stoffplane heraus, die die Riesenballen vor Regen schützen soll. Er freut sich über das mitgebrachte Wasser und lässt sich mit Genuss streicheln.
Er fühlt sich bei diesem warmen und trockenen Wetter dort offensichtlich so wohl, dass wir abwarten müssen, ob er bei Gewitter oder Regen (hoffentlich bald, jetzt sind es schon mehr als sechs dürre Wochen!) doch lieber wieder zu uns kommt.

Mir fehlt er sehr, denn er liegt doch sonst am Fußende meines Bettes.
Aber wir sind froh, dass es ihm gut geht.
Heute habe ich ihm ein Halsband mit unserer Telefonnummer umgebunden. Nun kann ihn niemand als herrenlos ansehen.

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