Samstag, 6. Juli 2019
Grüppchen und Gruppen
Immer ist bei uns was los. Mein Chor, etwa 35-40 Seelen,
die Aktiven unserer BUND-Gruppe, diesmal 10,
sechs ehemalige Kollegen, eine Arbeitsgruppe Biodiversität mit fünf Personen, heute ein Schlafgast, morgen drei Drechsler... Die Nachbarn mit jetzt acht Kindern zwischen knapp 2 und 11 Jahren.
Alle gerne bei uns.
Für die Kinder hängen zwei Schaukeln im Nussbaum - das lockt.
Und sonst ist es wohl nicht zuletzt der gute Apfelwein vom Holzwurm...

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Dienstag, 1. Januar 2019
Arme Kerle...
Ein wunderschönes Feuerwerk zum Jahresbeginn! Von unserem Dachzimmer bestaunten wir die vielfarbigen Kaskaden und Sternregen, bis der Feinstaub alles zudeckte.
Wenn bloß nicht der Kanonendonner so laut und schrecklich wäre!
Kann mir mal jemand erklären, welche Glücksgefühle bei Männern (Frauen grausen sich davor,so meine Erfahrung)durch Dutzende von Kanonenschlägen ausgelöst werden? Die doch sofort an die Berichte aus Kriegsgebieten erinnern? Und die jedes Jahr abgerissene Finger, verletzte Augen und mehr zur Folge haben?

Mein Holzwurm und ich haben nie eine müde Mark für Sylvesterknaller ausgegeben. Brot statt Böller.

In unserer "Kinderzeit" gab es dann maximal Wunderkerzen, Knallerbsen und Sonnenräder...

Aber vielleicht ist der Wunsch nach ordentlichem Getöse ja stark in männlichen Genen verankert. (Mammuts mussten in einen Abgrund getrieben und böse Geister mussten abgeschreckt werden.)

Unser Sohn jedenfalls hat sich in einem gewissen Alter sein Feuerwerk selber gebastelt. Und ist dann beruflich auch unter anderem ein sehr verantwortungsbewusster Pyrotechniker geworden.
Vor Polenböllern hat er einen Heidenrespekt, weil er von ihrer Gefährlichkeit weiß.

Unsere Haustiere haben sehr unterschiedlich reagiert.
Kater Merlin hat sich schlafend gestellt. Unsere Hündin Luna aber war ein zitterndes verängstigtes kleines Wesen, das kaum zu beruhigen war.

Aber schönes Feuerwerk hat schon was, das gestehe ich zu.

Ein gutes neues Jahr euch allen!

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Donnerstag, 20. Dezember 2018
Wir lassen uns nicht überrollen
Geschenke gibt es bei uns nicht.

Außer dem 2.Hand-Überraschungspaket an meine Schwester. Dafür muss ich nichts kaufen, sondern nur in den reichhaltigen Beständen von gern gelesenen Büchern, gern getragenen Accessoires, Selbstgemachtem oder irgendwie bei uns gelandeten Nützlichkeiten suchen.

Und außer Zeit-Geschenken, die im Laufe des neuen Jahres eingelöst werden. Kino oder Konzert, kleine Ausflüge und ähnliches, ganz nach dem Wunsch des Beschenkten...

Es gibt also nichts, wofür ich mich in das Lichtermeer da draußen oder in das Gedrängel in den Einkaufszentren stürzen müsste.

Nur zum Bioladen, zum Bäcker und zum Gemüsehändler muss ich. Denn lecker gekocht wird für und mit unseren erwachsenen Kindern auf jeden Fall!

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Montag, 13. August 2018
30 Männer an Kultmaschinen
Für knapp drei Tage war hier richtig was los!
Der "Heylige Haufen" traf sich bei uns. Männer aus Deutschland, Italien, Holland. Nicht besonders fromm, aber alle Besitzer von alten schweren Heyligenstädt-Drechselmaschinen, Made in Gießen vor etwa 70 Jahren. Die wurden nach dem Krieg nur für kurze Zeit und in begrenzter Stückzahl gebaut, und sind daher rar, kultig und begehrt.

Es wurde gegessen. Und getrunken. Und gelästert.
An acht Maschinen konnte auch gearbeitet, über Techniken und Spezialwerkzeuge diskutiert und mitgebrachte Arbeiten der Teilnehmer kritisch bewertet werden.





Auch so manches große Holzstück wurde zerlegt.

Große Gefäße und Objekte sowie ihre Entstehung kenne ich ja vom Holzwurm. Umso mehr faszinierte mich die Arbeit des "Mini-Drechslers", der auf einer kleinen mitgebrachten Maschine mit winzigen selbst hergestellten Werkzeugen (ähnlich denen vom Zahnarzt) zeigte, wie Drechseln im Puppenstubenformat geht. Er baut auch winzigste Musikinstrumente, beispielsweise eine kleinfingerlange Gitarre, die mit einem Plektrum auch tatsächlich bespielt werden kann...


Was man hier nicht sehen kann: Überall hängen an diesem Werkstück millimeterkleine "gefangene" Ringe, vom 10mm Rundstab abgedreht.

Unser Ambiente sah nach kurzer Zeit sehr rustikal aus. Aber ich hatte die Anweisungen, nicht meinem ästhetischen Empfinden zu folgen und ordnend einzugreifen. Vermutlich haben sich daher alle starken Kerle recht wohl gefühlt...





Das Chaos klärte sich dann auch vor der Abreise.
Und tatsächlich: Auch mir hat es Spaß gemacht!!

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Freitag, 15. Dezember 2017
Rasender Weihnachtsengel
Mittwoch: Weihnachtsfeier der BUND-Kindergruppe- (kleine Vogelfuttergeschenke besorgt und gepackt)
Donnerstag: Weihnachtsfeier des Chores (Beitrag zum Buffet und zum Programm vorbereitet)
Jahres-Familienbrief geschrieben.
Freitag:
Jetzt packe ich gerade das vierte Päckchen/Paket.
Für zwei Neugeborene habe ich heute zum ersten Mal seit Jahrzehnten Kinderhosen genäht. Geht noch.

Eigentlich schenken wir ja nichts an Weihnachten. Aber die Kinder, die müssen doch was auspacken können.
Und irgendwie kostet es viel Zeit, für die Kleinigkeiten den passenden Karton zu finden. Und dann soll es ja auch noch schön aussehen...

Sorge, ob alles auch noch pünktlich ankommt, bei den Paketorgien und unterbezahlten + überforderten Postboten kann man ja nicht wissen...
Warum macht man sich bloß immer selber diesen Stress...

Gerne wäre ich beim Auspacken dabei.

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Sonntag, 25. Juni 2017
Flohmarkt, der vierte
Es war richtig was los hier in der Straße! Doppelt so viele Nachbarn und Freunde wie im vergangenen Jahr haben sich beteiligt und ihre Höfe und Garagen geöffnet. Kaffee und Kuchen waren auch wieder sehr beliebt in meinem "Gartencafè". Von meinen Einnahmen habe ich mir für je 10€ eine fast neue Braun-Kaffeemaschine und einen wunderbaren finnischen Korb, geflochten aus Birkenfurnierstreifen, gegönnt.(Ich bin Korb-Fan.) Sonst nix.
Allerdings haben mir Freundinnen aus ihrem Fundus ein paar schöne Dinge geschenkt. Da konnte ich keinen Widerstand leisten, aber es macht den Erleichterungseffekt natürlich wieder zunichte...

Die finanzielle Ausbeute war weniger berauschend als im Vorjahr, aber Spaß hat es trotzdem gebracht. Allerdings auch drei Tage vorbereitende Anstrengung.

Morgen will ich dann mal ein großes Paket mit guten tragbaren Kleidungsstücken zum Roten Kreuz fahren, für deren Sozialladen.
Auf keinen Fall bringe ich auch nur eine Jacke wieder zurück in die Scheune.
Dann habe ich beim nächsten Höfe-Flohmarkt 2018 viel weniger Arbeit...! Und für gebrauchte Kleidung gibt es ohnehin nur Peanuts.

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Montag, 3. August 2015
Schön war's!


Bei den drei Festen konnten wir mehr als 150 Freunde und Verwandte begrüßen. Und ich denke, dass sich alle wohlgefühlt haben. Die Abende waren mild, (fast) alles gelang nach Plan, es gab ausreichend zu essen und zu trinken und erst gegen 1 Uhr verließen uns die letzten Gäste.


Wasser und Alkohol hielten sich fast die Waage. Es war ziemlich heiß...


Mein Chor sang für uns - eine Freude und eine Ehre!


Holzwurms Apfelwein wurde sehr gelobt. Den darf man nur aus den "Gerippten" trinken, dem Becher in der Bildmitte. Sonst verstößt man gegen die hiesigen Sitten.


Freunde und Nachbarn...


...und die Familie, die sich gerade zum Gruppenfoto aufstellt.

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Mittwoch, 15. Juli 2015
Im Festrausch
Das erste der drei großen Feste ist glücklich über die Bühne gegangen.
Das Kuchenbüffett war durch leckere Spenden von Freundinnen reichlich bestückt. Dem Abendimbiss ist ebenfalls gut zugesprochen worden. Und die Mengen für die rund 60 Gäste waren annähernd richtig bemessen. Mein Chor hat in unserem Garten ein kleines Konzert gegeben, die Nachbarn waren sehr zufrieden damit. Die letzten Gäste gingen um 1 Uhr, also haben sich wohl die meisten wohl gefühlt.

Bei der Bowle gab es allerdings ein "Unglück", denn statt zweier Flaschen Prosecco, die ich beherzt in die Bowle kippte, stellte sich heraus, dass mein Holzwurm in die Bügelflaschen unseren guten Apfelessig abgefüllt hatte. Statt des exotisch fruchtigen Getränks mit frischer Ananas, Melone und Kiwi und Blutorangensaft gab es daher eine saure Brühe zu trinken, die man zwar mit viel Apfelsaft und Eis trinkbar machen konnte, aber die doch absolut nicht das war, was sie sein sollte.
Glücklicherweise haben mir die Freunde und Freundinnen das verziehen, sie sind eben nett :-)) und haben Humor!

Am Samstag folgt das nächste Fest mit alten Freunden. Und eine Woche später wird es richtig turbulent, wenn über 40 Familienangehörige aus ganz Deutschland sich bei uns versammeln. Allein drei junge Familien mit Baby schlafen bei uns im Haus, ebenso Schwester und Schwager. Und in der Scheune haben wir heute Übernachtungsplätze nach Berghütten-Art geschaffen: Auch dort können mindestens acht Personen übernachten. Und vermutlich werden alle unter 30 damit ihren Spaß haben...


Wenn es jetzt mit dem Bloggen etwas stockt, bitte ich um Nachsicht!

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Samstag, 4. Juli 2015
Heiß, heiß, heiß...
....und der 15-Tage -Wettertrend zeigt für unsere Feste am 11. und 18. nur Trockenheit und Wärme an.

Zum Feiern ist das ja schön: Lauschige Abende bei Kerzenschein.

Und es wäre noch schöner, wenn das große Familientreffen am 25.Juli bei uns auch bei freundlichem Wetter stattfinden kann.

Aber bis dahin empfinde ich die Hitze nur als Stress. 36° im Schatten! Mehr als 25° mag mein Kreislauf nicht.
Und wegen der Vorbereitungen kann ich von kühlem Schwimmbadwasser nur träumen...

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Montag, 16. Februar 2015
Fassenacht im Dorf

Guggemusik - diese unheimlichen Gesellen stammen aus Süddeutschland.

Der Rest ist original hessisch und aus unserem Dorf.



Wassernixe und Neptun.

Hinter ihnen schwimmen die Fische...


Die Gardemädchen mit "Patronengürtel"


Und für jedes Bonbon und Chips-Tütchen muss man sich fleißig bücken.
Manche Kinder sammeln Vorrat für ein ganzes Jahr.

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