Freitag, 4. Oktober 2019
Wieder Rekord
Der vergangene Monat hat den bisherigen Rekord für den global wärmsten September seit 1981 eingestellt. So lag die Durchschnittstemperatur um 0,57 Grad höher als im Vergleichszeitraum 1981 bis 2010, wie der EU-Klimawandeldienst Copernicus mitteilte.

Ein ähnlicher Wert sei bereits im Jahr 2016 - dem bisherigen Rekordhalter - erreicht worden. Der September 2019 sei damit der vierte Monat in Folge, der nahe an vorherige Rekordtemperaturen herankam oder sie sogar übertraf, teilte Copernicus weiter mit. Im Juni und im Juli hatte der Klimawandeldienst neue Rekordwerte gemessen, der August war den Angaben zufolge der zweitheißeste seit 1981.
Im September 2019 habe die durchschnittliche Temperatur sogar um 0,02 Grad Celsius über der des bisherigen Rekordjahrs 2016 gelegen. Aufgrund der geringen Differenz teilten sich beide Monate aber die Spitzenposition, hieß es in der Mitteilung.

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Freitag, 20. September 2019
Demoma, Demopa bei Fridays for future


Natürlich haben wir uns an der Klima-Demo heute beteiligt! Wie Hunderttausende in allen Ländern der Erde.
Der BUND hatte im beschaulichen, konservativen Bad Homburg eine Demo mit 200 Teilnehmern angemeldet.
Gekommen sind gut 1000 Menschen - und diesmal war die Zahl der erwachsenen Teilnehmer größer als die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die "mit Migräne" aus den Schulen dazu kamen.
Wir sind stolz auf diese "Schulschwänzer"!









Heute, endlich:
Wir kriegen also ein Klimagesetz. Warum denn jetzt erst?
Ohne den Druck von Greta & Friends
hätten alle Umweltverbände, alle Klimaforscher und Wissenschaftler sich weiterhin abstrampeln können, um Gehör zu finden.
Aber wenn ihnen künftige Wählergruppen weg zu brechen drohen, werden Parteien wohl doch unruhig.

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Sonntag, 12. Mai 2019
Wasch mir den Pelz...
Eine große Mehrheit unserer Landsleute will, dass gegen den Klimawandel und das Artensterben etwas unternommen wird.
Sind ja auch gruselig, diese Nachrichten...

Eine Mehrheit will aber keine CO²-Steuer. Man könnte ja gezwungen sein, im Interesse unserer Nachkommen am eigenen Lebensstil etwas verändern zu müssen, damit der Geldbeutel nicht so rasch leer wird.

Ich habe vor mehr als einem halben Jahrhundert noch andere, sparsamere Konsum-Zeiten erlebt und dabei nie das Gefühl gehabt, dass uns etwas fehlte, obwohl wir viel weniger Geld und Dinge zur Verfügung hatten.

Jetzt haben wir alles, was man sich nur denken kann, im Überfluss und bis zum Überdruss.
Aber nun fehlt mir vieles aus meiner Kinderzeit:
Das Gebrumm der Hummeln. Der gleichzeitige Gesang vieler Feldlerchen und die Schlüsselblumen auf der Feuchtwiese. Und noch viel mehr, was man nicht kaufen kann. Selbst die insektenverklebte Windschutzscheibe fehlt mir.

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Donnerstag, 28. März 2019
Brexit-Cat

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Mittwoch, 20. März 2019
Verwirrend. Wie der ganze Brexit.
Andere Parlamente, andere Sitten.
Manchmal auch ziemlich missverständlich.

In den Übertragungen der Brexit-Diskussionen und Abstimmungen vernahm ich in der letzten Zeit häufig den Satz: The eyes on the left, the nose on the right...

Das fand ich eigenartig. Warum die Augen links und die Nase rechts?

Ein Hörfehler. Es soll heißen
The aye's on the left, the no's on the right.

Aye,aye, ihr Brexiteers. Jetzt habe ich verstanden...!

(Und gut, dass ich meine zweite Fassung über meine Suchmaschine bestätigt bekommen habe. Parlamentarische Bräuche, speziell in England, sind schon manchmal bizarr. Lustig ist beispielsweise, dass einer der Parlamentarier das riesige Szepter entführen wollte. Denn ohne dieses Szepter - es liegt auf dem Tisch, an dem May und andere ihre Reden halten - wäre keine Abstimmung gültig. Amüsant fand ich auch, dass Abstimmungsergebnisse von Abgeordneten in einer Art Choreographie vorgetragen werden. Und nicht zuletzt habe ich John Bercow, den Speaker, geradezu in mein Herz geschlossen. Welche Stimmgewalt!
So amüsant geht es in unseren Parlamenten wirklich nicht zu...Schade eigentlich.)

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Montag, 11. März 2019
Li-Li vs. Greta
"Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen."
Zitat Lindner nach afp.

Falls das so ist, lieber Herr Lindner von den Liberalen, dann sollte man dieses doch wenigstens von den Erwachsenen erwarten können.
Da habe ich dann doch so meine Zweifel, Herr Sportwagenfahrer.
Und den Beweis, etwas zum Besseren zu wenden, haben Sie ja auch vergeigt...

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Sonntag, 6. Januar 2019
Fortsetzung folgt
Wenn man einmal unter einem speziellen Thema im Fernsehen war, gilt man vermutlich schon als "Experte" dieses Themas und als bewährter Darsteller.
Zwei Einladungen zu Talkshows haben wir schon mal abgelehnt.
Aber jetzt wird es doch wohl noch einen Nachklapp zum Thema "Wie hält man es über Jahrzehnte mit seinem Partner aus?" geben. Wir haben ja auch schon vier weitere Jahre Erfahrung....!

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Dienstag, 4. Dezember 2018
Inspirierend in diesen Zeiten
Das ist doch mal ein Adventskalender ganz nach meinem Herzen!

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Freitag, 30. März 2018
Wir werden überrannt...
Schon zwei Dutzend Mietinteressenten fragten nach unserem Häuschen.
Jetzt weiß ich auch warum. Nicht nur weil es so gemütlich aussieht.

Nein. Wir liegen mit dem Mietpreis nur 5 € über dem Satz, den Geld verdienende Asylbewerber - die noch keine Wohnung auf dem freien Markt gefunden haben - seit kurzem für ihr Bett und den Spind in der Gemeinschaftsunterkunft zahlen müssen.

Für die muss unser Häuschen wie eine Oase in der Wüste scheinen. Aber es ist nur eine Fata Morgana. Wir haben ja nur dies eine Häuschen zu vermieten.

Mir macht das Magendrücken und ein schlechtes Gewissen.Es wird hart, sich zu entscheiden.

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Freitag, 16. Februar 2018
Theaterdonner
Wird bei euch wieder ein Krimi gedreht? Das fragten mich etliche Leute, die vom Bäcker aus sahen, dass die Polizei unseren Hof mit Flatterband abgesperrt hatte und zwei junge Polizisten mit ihrem Bus quer standen, um Besucher am Betreten unseres Grundstückes zu hindern.

Nein, kein neuer Taunuskrimi mit Ulrich Tukur.

Aber die eine Nachbarin hatte im Haus der Mutter eine Handgranate gefunden und wollte sie nach telefonischer Ankündigung zur Polizei bringen.
Worauf dort aufgeregt verfügt wurde, dass diese Handgranate umgehend möglichst weit vom Haus entfernt abgelegt und keinesfalls transportiert werden dürfe, bis Spezialisten zur Begutachtung eingetroffen seien.
Und so lag sie dann in unserem Garten, und die Nachbarin klingelte uns früh aus dem Bett. Hund und Katze mussten eingesperrt werden. Sie sollten nicht auf die Idee kommen, mit den Teilen zu spielen.
Und auch wir sollten nicht auf den Hof gehen.

Das erfuhr eine weitere Nachbarin und brachte den Polizisten noch eine Granate aus dem ersten Weltkrieg. Die hatte ihr Großvater als Andenken an den lebend überstandenen Feldzug behalten.

Die Spezialisten kamen und durchleuchteten die zwei potentiellen Mordinstrumente.
Glücklicherweise waren beide Teile nicht mehr gefährlich, aber sie haben sie mitgenommen.

Ein seltsames Gefühl: Bei uns eine Riesenaufregung. Anderswo sterben Tausende von Menschen durch Tonnen von diesen Waffen, die in Massen auch in unserem Land produziert werden.
Und das zweitgrößte Munitionslager unserer Republik liegt nur 2 km von uns entfernt im Wald.
Darüber denkt aber kaum ein Mensch mehr nach.

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