Donnerstag, 19. März 2020
Viel Zeit für Ideen
Betroffen von der Pandemie sind wir in unserer Familie alle.
Der Holzwurm und ich, weil wir schon rein altersmäßig zur Risikogruppe gehören, und mein Asthma und eine seit 6 Wochen anhaltende Bronchitis gerade nicht sehr günstig sind. (Dem Herzen vom Holzwurm geht es zurzeit allerdings gut.)

Unser Sohn, der als Freiberufler Spezialeffekte für Film und Fernsehen macht, weil in den kommenden Wochen wohl keine Filmaufnahmen möglich sind.

Unsere Tochter, weil auch sie freiberuflich für ein Figurentheater und für ein Freilichtmuseum arbeitet und diese beiden nun geschlossen sind.

Da gibt es nichts zu verdienen...

Aber Optimisten nutzen die Zeit.
Unsere Tochter hat sich gestern mit ihrer Mitbewohnerin in unserem Garten ein eigenes Hochbeet aus Palettenrahmen gebaut und heute mit Erde und Kompost befüllt.
So können morgen schon verschiedene Salate, Kräuter und Radieschen gesät werden.

Wenn schon Geld knapp wird, dann doch wenigstens was Grünes auf dem Teller.

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Freitag, 31. Januar 2020
Früher waren wir jünger
Seit drei Tage Bauch- und Rückenschmerzen. Stechen im Kopf. Unruhiger Schlaf mit Gedanken wie Mühlräder. Mag nichts essen.

Aber kein Fieber, also kein Grund zur Sorge.

Wird alles wieder gut. Hab mir heute eine Auszeit im Bett gegönnt.

Und was sagte der Holzwurm eben, nachdem er einige Apfelbäume geschnitten hatte?
" Ich habe den Eindruck, dass ich früher jünger war."

Das ist eindeutig richtig...

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Sonntag, 19. Januar 2020
Flotter Einstieg ins neue Jahrzehnt
Seit dem 4. Januar wohnt nun unsere Tochter in dem Neubau der Hofreite neben uns. Back to the roots nach 25 Jahren, aus der schönen Stadt Hamburg in den (noch) ländlichen nördlichen Hochtaunuskreis. "Hinner de Hecke" sagt man hier für die Städtchen und Dörfer nördlich des Taunuskamms. Dabei kann man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 40 Minuten das Zentrum von Frankfurt erreichen, und ist ebenso schnell auch bei der städtischen Kultur, wenn gewünscht.
Viele kulturelle Angebote gibt es aber auch in der Nähe, denn die Orte mit der größten Dichte an Millionären (Bad Homburg, Kronberg, Königsteine) ziehen sich ja wie auf einer Perlenschnur aufgereiht am Südhang des Taunus entlang. Bad Homburg, die "Kurstadt mit Champagnerluft", erreicht die Taunusbahn in 20 Minuten.
Aber so viel Grün wie hier findet man in der Stadt nicht.

Das Hab und Gut unserer Tochter passte in einen Sprinter. Hauptsächlich Dutzende von Pappkartons mit Material.
Und schon hat sie sich eine wunderbar vielfältige Werkstatt aufgebaut, in der sie Figuren und Kulissen für Puppentheater bauen und vielleicht auch ihre Erfahrung in Kursen weitergeben will. Und wird immer wieder wochenweise auch nach Hamburg pendeln, wo sie im Fundus-Theater noch in etlichen Stücken gebraucht wird. Sie spielt auch mit und hat Musik zu den Stücken geschaffen.

Jetzt hat auch der Holzwurm mal Puppenbau betrieben.
Für eine peruanische Filmemacherin nämlich, der seine Ähnlichkeit mit "Geppetto" auffiel, so dass sie den Holzwurm unbedingt bei der gedrechselten Nachschöpfung eines Pinocchio filmen wollte.
Und so ist nach 1 1/2 Tagen ein ganz hübsch großes Kerlchen entstanden. Es kann Kopf, Arme und - natürlich - die Nase bewegen...



Und drechselnden Besuch aus Südtirol hatten wir auch für eine Woche. Anselm ist Schafzüchter, Imker, Weinbauer und auch Bioapfelbauer. Und um dessen mitgebrachte Apfelholzknollen reisst sich die ganze Drechsler-Community. Hier hatte er endlich mal Zeit für sein Hobby. Seine Anna wird sich über die schöne Schale, die Dose und den Dreibeinhocker freuen, die er hier in der Werkstatt gedreht hat!

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Montag, 25. März 2019
Spitzenposition
Kurz vor ihrem 94. Geburtstag ist die Schwester meines Vaters verstorben. Als letzte von vier Geschwistern.

Nun stehe ich als die älteste aller Cousins und Cousinen aus der väterlichen Verwandschaft vorne dran.

Bei Affenmännern sagt man "Silberrücken". Aber ich bin ja weder Mann noch Affe. Also einfach nur spitze...

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Sonntag, 17. Februar 2019
Das geht ganz gut....


Aber manches andere ist doch schwierig, so links- und einhändig.
Reißverschluss an der Jeans geht, aber der Knopf...
Gemüseschnibbeln geht auch nicht.

Doch der Doktor wird morgen bei der ersten Kontrolle zufrieden sein, und in einer Woche werden wohl auch die Fäden gezogen.

Und dann wird über Behinderungen nicht mehr geredet.
Es gibt mit meinen Händen so viel zu tun, was Spaß macht...!

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Mittwoch, 6. Februar 2019
Hörschutz nötig
Und deshalb gab es was auf die Ohren.

Meine Hand schmerzt seit Oktober, seit meiner Efeuaktion an der Stadtmauer, und bessert sich nur sehr langsam.
Bevor mir die Chirurgin aber die Handsehnenscheide aufschneidet, will sie doch lieber eine saubere Diagnose.

MRT der Hand bedeutet: Zehn Minuten mit ausgestrecktem Arm in die Röhre. Und dann ging der Krach los, selbst durch den Gehörschutz war das Tuten und Brummen und Dröhnen und Rattern sehr laut.

Nun könnte ich mir die mitgegebene CD ja ansehen. Aber ich fürchte, dass ich nichts sehe und verstehe, was sie zeigt.
Nächste Woche weiß ich mehr.

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Samstag, 26. Januar 2019
Keine Ahnung, wie es wird...
Wie schon erwähnt: Altes Ehepaar, die Fortsetzung.

https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/wie-liebe-gelingt-102.html

Morgen um 9 Uhr früh.
Gibt es danach wohl auch in der Mediathek.

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Dienstag, 13. November 2018
Glückwunsch, Frau Ingenieurin!
Stolze Eltern und Großeltern konnten gestern im Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren an der Technischen Universität Darmstadt nach der Abschlusspräsentation ihrer Master-Arbeit auf Enkeltochter Pauline anstoßen!
In einem MINT-Fach, in dem Frauen sehr rar vertreten sind.

Jetzt besitzt unsere begabte Enkeltochter ihren Abschluss-Titel. Und das auch noch mit der Traumnote von 1.0 für ihre Erkenntnisse zu "Viskositätsfingern" beim Drucken, einem bislang noch wenig erforschten Phänomen in der Drucktechnik.
Hier zeigt sie einen repräsentativen Ausschnitt ihrer Tausende von Druckversuchen.



Eigentlich schon eine halbe Dissertation, sagten uns die Professoren. Eine Doktorandenstelle ist ihr bereits sicher.

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Montag, 5. März 2018
Doch noch erwischt
Infekt-Asthma.
Macht sich bei mir gottlob nur alle paar Jahre bemerkbar. Immer nach einer Erkältung.
Ziemlich blöd, wenn man nur noch hustet und hustet, bis man das Gefühl hat, der Kopf platzt. Wenn man befürchtet, im Schleim der Bronchien zu ersticken, weil das Abhusten nicht sehr produktiv ist. Wenn es bei jedem Atemzug in den Bronchien brummt, röchelt, pfeift.
Wenn der "Peak Flow" abfällt. Wenn der "Öffner"spray immer häufiger gebraucht wird.

Die Notfalltabletten für Cortison-Stoßtherapie sind schon seit zwei Jahren abgelaufen, habe ich gestern gesehen.

Jetzt schnell zum Arzt.

Die Veranlagung zum Asthma habe ich von meinem Vater geerbt. Er hat fast jede Nacht durchgehustet. Die Cortisontherapie - für ihn wie ein Wunder - war noch neu und wurde viel zu hoch dosiert, so dass er dünne Arme, einen dickeren Körper und kaputte Augenlinsen bekam. Er hatte vermutlich allergisches Asthma. Er reagierte sehr stark auf die rauchenden Mitarbeiter in seiner (eigenen) Radio-Werkstatt. Aber in den 60er/70er Jahren kam noch niemand auf die Idee, das Rauchen zu verbieten.
Da hatte ich mehr Glück, dass zwei Jahrzehnte später endlich das Rauchverbot in Gaststätten kam.

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Mittwoch, 24. Mai 2017
Nach getaner Arbeit


Unsere Tochter, aus Hamburg zu Besuch, machte in den letzten drei Tagen das, was sie vor 30 Jahren mal gelernt hat: malern. Nämlich die Betondecken anstreichen. Dumme Arbeit überm Kopf.
Aber sehr hilfreich...
Ein wenig Erholung dann im Garten - hier ins Gespräch mit unserem Enkel vertieft.

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