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Donnerstag, 3. März 2011
Tatort
siria, 22:53h
Heute lag ein Schreiben in unserem Briefkasten, dass der Hessische Rundfunk Anfang April in unserem Gässchen einen Teil eines Krimis drehen wird: In der alten Bäckerei gegenüber.
Dann wird für Autos kein Durchkommen mehr sein.
Diesmal wird also nicht der Gärtner der Mörder sein, sondern der Bäcker?
Dann wird für Autos kein Durchkommen mehr sein.
Diesmal wird also nicht der Gärtner der Mörder sein, sondern der Bäcker?
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Zuviel Ablenkung
siria, 01:22h
Zwischen Wäschewaschen, Näharbeiten, Hausputz, Einkäufen, Ehemann- und Tierpflege, Papierkram mit permanenten Aufräumbemühungen, Versammlungen, Bachbegehung und vielem mehr bleibt zurzeit einfach kein Gedanke ans Bloggen...
Bin eben nicht mehr die Jüngste ;-)
Doch, in meiner Turngruppe. Die anderen Frauen stecken zum großen Teil schon im nächsten Lebensjahrzehnt.
Aber ich kann viel besser jammern, wenn Freundin und Krankengymnastin Ilse uns wieder mal richtig quält...!
Und über von und zu Guttenberg ist ja inzwischen alles gesagt, da lohnt ja auch kein Gedanke und kein Wort mehr.
Eigentlich hätte ich mir heute doch mal eine BLÖD-Zeitung kaufen sollen. Was haben die denn über ihren Lieblingsadeligen auf der Titelseite getextet?
Bin eben nicht mehr die Jüngste ;-)
Doch, in meiner Turngruppe. Die anderen Frauen stecken zum großen Teil schon im nächsten Lebensjahrzehnt.
Aber ich kann viel besser jammern, wenn Freundin und Krankengymnastin Ilse uns wieder mal richtig quält...!
Und über von und zu Guttenberg ist ja inzwischen alles gesagt, da lohnt ja auch kein Gedanke und kein Wort mehr.
Eigentlich hätte ich mir heute doch mal eine BLÖD-Zeitung kaufen sollen. Was haben die denn über ihren Lieblingsadeligen auf der Titelseite getextet?
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Montag, 28. Februar 2011
Rückkehrer und Frühlingsgefühle
siria, 19:56h
Jetzt singen abends die Amseln auf den höchsten Dächern.
Und meine Kanarien draußen in der Voliere trillern so heftig, als wollten sie mich überreden, bald die Nester einzuhängen und Nistmaterial bereit zu stellen.
Vor drei Tagen saß ein ganzer Trupp Diestelfinken in unserem Nussbaum. Die sind aber früh aus dem nahen Osten zurück gekommen!
Die Vogelwelt ist eindeutig auf Frühling eingestellt.
Auch wenn schon büschelweise die zarten blauen Wildkrokusse blühen: Mir ist der Wind noch zu kalt für Frühlingsgefühle.
Aber das kann ja alles nur besser werden...
Und meine Kanarien draußen in der Voliere trillern so heftig, als wollten sie mich überreden, bald die Nester einzuhängen und Nistmaterial bereit zu stellen.
Vor drei Tagen saß ein ganzer Trupp Diestelfinken in unserem Nussbaum. Die sind aber früh aus dem nahen Osten zurück gekommen!
Die Vogelwelt ist eindeutig auf Frühling eingestellt.
Auch wenn schon büschelweise die zarten blauen Wildkrokusse blühen: Mir ist der Wind noch zu kalt für Frühlingsgefühle.
Aber das kann ja alles nur besser werden...
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Donnerstag, 24. Februar 2011
Imaginationsprobleme
siria, 13:26h
Draußen schneit es.
Und ich soll mir vorstellen, welche Sommerkleidung und wieviel Sonnenmilch ich in 1 1/2Wochen benötigen werde?
Wo ich doch so leicht friere. Und schwitze. Und auf Reisen ohnehin immer das Falsche dabei habe. (Das liegt vermutlich an meinem zu vollen Kleiderschrank.)
Vielleicht warte ich doch noch bis zum Wochenende, dann soll es wieder etwas wärmer werden.
Und ich soll mir vorstellen, welche Sommerkleidung und wieviel Sonnenmilch ich in 1 1/2Wochen benötigen werde?
Wo ich doch so leicht friere. Und schwitze. Und auf Reisen ohnehin immer das Falsche dabei habe. (Das liegt vermutlich an meinem zu vollen Kleiderschrank.)
Vielleicht warte ich doch noch bis zum Wochenende, dann soll es wieder etwas wärmer werden.
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Die Märker
siria, 01:14h
Der Holzwurm hat gestern einen interessanten Vortrag über die Waldwirtschaft in unserer Region gehalten.
Auch über die Märker berichtete er, eine schon in karolingischer Zeit gegründete Genossenschaft von Waldnutzern. Ihr heilig gehaltener Grundsatz bestand darin, dem Wald nicht mehr Bäume zu entnehmen als nachwuchsen. Eine frühe Idee der Nachhaltigkeit also, die auch mit Sanktionen bewehrt war.
(Bis heute erinnern Gemarkungsnamen - beispielsweise die Hohemark, an diese Märker, und einige wenige hochbetagte Märker gibt es noch heute. Mit ihnen wird ihr Waldnutzungsrecht aussterben.)
Bloß manche Landesherren hielten sich nicht an diese Verabredung, so beispielsweise die hessischen Landgrafen, die für ihre Prachtbauten und Handwerksbetriebe weit mehr Holz dem Wald entnahmen, als dieser verkraften konnte.
Diese Herren allerdings hatten keine Strafe zu fürchten.
Das veranlasste dann auch die Märker, zu befinden, dass niemand für eine Tat zu Rechenschaft gezogen werden solle, für die auch der Landesherr ungestraft blieb.
Die Folge war ein nahezu kompletter Kahlschlag in den Taunuswäldern... Bis dann endlich mit der geregelten Forstwirtschaft vor etwa 200 Jahren dem bösen Treiben ein Ende gesetzt wurde.
Und heute sind wir eine recht waldreiche Region im Rhein-Main-Gebiet.
Warum ich das erzähle? Klar, einmal als Umwelt-Tante.
Und dann, weil auch der freiherrliche von Guttenberg nur selber ein Plagiat unserer Landesherren ist und die Landeskinder nun auch alle abschreiben dürfen.
Auch über die Märker berichtete er, eine schon in karolingischer Zeit gegründete Genossenschaft von Waldnutzern. Ihr heilig gehaltener Grundsatz bestand darin, dem Wald nicht mehr Bäume zu entnehmen als nachwuchsen. Eine frühe Idee der Nachhaltigkeit also, die auch mit Sanktionen bewehrt war.
(Bis heute erinnern Gemarkungsnamen - beispielsweise die Hohemark, an diese Märker, und einige wenige hochbetagte Märker gibt es noch heute. Mit ihnen wird ihr Waldnutzungsrecht aussterben.)
Bloß manche Landesherren hielten sich nicht an diese Verabredung, so beispielsweise die hessischen Landgrafen, die für ihre Prachtbauten und Handwerksbetriebe weit mehr Holz dem Wald entnahmen, als dieser verkraften konnte.
Diese Herren allerdings hatten keine Strafe zu fürchten.
Das veranlasste dann auch die Märker, zu befinden, dass niemand für eine Tat zu Rechenschaft gezogen werden solle, für die auch der Landesherr ungestraft blieb.
Die Folge war ein nahezu kompletter Kahlschlag in den Taunuswäldern... Bis dann endlich mit der geregelten Forstwirtschaft vor etwa 200 Jahren dem bösen Treiben ein Ende gesetzt wurde.
Und heute sind wir eine recht waldreiche Region im Rhein-Main-Gebiet.
Warum ich das erzähle? Klar, einmal als Umwelt-Tante.
Und dann, weil auch der freiherrliche von Guttenberg nur selber ein Plagiat unserer Landesherren ist und die Landeskinder nun auch alle abschreiben dürfen.
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