Montag, 3. Dezember 2018
Gloria in excelsis deo
Nach unserem Konzert (gut gelaufen und stimmungsvoll) saßen wir noch mit Christine, der Mutter unserer Enkeltochter, und einigen Freunden zu einem kleinen Abendessen bei uns zusammen.
Dabei erinnerte sich Christine, dass unsere Enkelin Pauline vor vielen Jahren, noch im Kindergartenalter, einmal zu einem Adventssingen mitgenommen worden war.
Auf die Frage, was denn dort zu hören gewesen sei, kam die Antwort: "Irgendwas mit Klo und Deo..."

Vielleicht war es ja ein Konzert unseres Chores gewesen, denn ich bin bereits weit über 30 Jahre dabei. Und klassische Messen haben wir häufig aufgeführt.
Gloria habe ich also schon reichlich oft gejubelt..!

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Montag, 26. November 2018
Singe, wem Gesang..
Aus vielen Ländern Europas stammen die Weihnachtslieder beim diesjährigen Konzert unseres Chores. Langsam, getragen oder rasch, laut und mit Juchzer am Schluss - aber immer sind irgendwo Engel, Sterne und der Wunsch nach Frieden darin versteckt.

Am vergangenen Wochenende wurde noch einmal heftig am Programm gefeilt. Wenn dann noch ein wenig Weihnachtsstimmung dazu kommt, wird es sicher ein schönes Konzert.

Und danach folgen noch Auftritte im Freilichtmuseum Hessenpark und auf dem Weihnachtsmarkt am Römer in Frankfurt.
Und bei der Seniorenweihnachtsfeier unserer Gemeinde. Da singe ich mir also selber was vor...

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Sonntag, 9. September 2018
Musikalische Reise in Sicht
Nur noch zehn Tage. Dann fliegen wir mit dem Chor nach Irland, geben in Drogheda ein Konzert, umrahmen einen Gottesdienst musikalisch und schauen uns ein wenig auf der grünen Insel um.
Da soll es fast täglich regnen - anders als bei uns.
Die irische Nationalhymne haben wir auch schon gelernt. Na ja, wenigstens versucht, den gälischen Text angemessen auszusprechen. Eine sehr kriegerisches Lied...



Gleich nach der Rückkehr singen wir dann auch hier bei einem Kulturabend- ein vollkommen anderes Repertoire.
Das hat jetzt doch viele Proben erfordert.
Es sind schon weitere Termine abgemacht. Auch auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt.

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Donnerstag, 1. März 2018
Schnupfen und Chinesen
Gegen Grippe bin ich ja geimpft. Aber eine Erkältung mit Nießattacken, Fließschnupfen, Halsweh und Hustenreiz sucht mich nun doch noch heim. Ausgerechnet zum meteorologischen Frühlingsbeginn.

Und ausgerechnet vor einem Auftritt unseres - ohnehin durch Grippe stark ausgedünnten - Chores morgen in der Messehalle. Vor zweitausend Chinesen sollen wir alte deutsche Volkslieder singen.
Ob man ihnen "Die Gedanken sind frei" wohl übersetzen wird?

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Montag, 26. Februar 2018
Reine Frauensache


Ein Konzert mit 400 Frauenstimmen ist schon etwas Besonderes, und vor allem auch, in einem der Bühnenchöre mitsingen zu können. Bühnenchöre haben neben den gemeinschaftlich gesungenen Werken auch ihre eigenen Soloauftritte.

Aus der weiteren Region um Frankfurt waren gestern mehr als acht Frauenchöre beim Hessischen Rundfunk versammelt, um gemeinsam anspruchsvolle und abwechslungsreiche Chorwerke in einem Konzert darzubieten. Teilweise mit Gänsehaut-Effekt...
Berührend, aber auch anstrengend war es. Wir mussten viel stehen, bei den Proben am Vormittag und Nachmittag, zwei Stunden beim Konzert.
Bemerkenswert die logistische Leistung der Organisatoren beim HR, so viele Frauen unter einen Hut zu bringen.

Vor zwei Jahren war die Premiere für dieses Programm auf dem Deutschen Chorfest in Stuttgart. Nun sollen auch Liebhaber des Chorgesanges in Hessen Vergnügen an dieser Musik haben können.

Die Übertragung ist am 8.April 2018 um 20.04 im Kulturprogramm des Hessischen Rundfunks (HR2).


Vor mehr als einem halben Jahrhundert habe ich das erste Mal an einer Aufnahme von Brahmsliedern mitgewirkt. Damals bei Radio Bremen...Wie schön, dass ich immer noch mit meiner Stimme dabei sein kann.

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Montag, 8. Januar 2018
Nachklang
Wer an einem kalten Winterabend Lust und Zeit hat, kann in den Mitschnitt unseres Konzertes reinhorchen.

https://www.youtube.com/watch?v=rL3rJ9UUMrE&feature=youtu.be

Und wer mich kennt, kann mich im Sopran leicht entdecken...

Ein bisschen seltsam, sich so zu betrachten. Immer sehe ich meine Schwester vor mir.

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Dienstag, 28. November 2017
Brahms, Ein deutsches Requiem
Wunderbare und anrührende Musik.

Unser Chor Cantus Wirena, Teil der "Sängervereinigung von 1842", hat sich dieses anspruchsvolle Werk zum 175. Geburtstag gegönnt und gemeinsam mit Gastsängern seit einem Jahr dafür geprobt.
Gestern am Totensonntag haben wir es mit rund 100 Sängerinnen und Sängern in der ausverkauften Laurentiuskirche in Usingen aufgeführt. Grandios die Solo-Sopranistin und der Bariton sowie die Musiker an zwei Flügeln und an der Pauke unter der bewährten Leitung unseres lettischen Dirigenten Mark Opeskin.
Er leitet seit einem Vierteljahrhundert unseren Chor.

Von den vierhundert Zuhörer waren etliche zu Tränen gerührt. Lob und langer Beifall von allen Seiten...

Es war aufregend und sehr anstrengend.

Erleichterung über das gelungene Konzert, Glücksgefühle bei der wunderbaren Musik.
Aber auch ein leises Bedauern, dass nun mit der Aufführung alles vorbei ist.
Die Aufführung eines solchen Werkes mit allem Drum und Dran ist leider zu teuer für eine Wiederholung.
Aber ein Video wird es geben.

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Donnerstag, 26. Oktober 2017
Skistiefel und Zauberaugen
Die braucht man, wenn man gut singen will.

Unseren Chor singt seit einigen Proben eine junge temperamentvolle Opernsängerin, Stephanie, ein. Denn langsam nimmt das geprobte Werk, Ein deutsches Requiem von Brahms, Formen an. Ein anspruchsvolles Werk! Für die Aufführung am Totensonntag fehlt jetzt noch der Feinschliff.

Stephanie leitet auch Kinderchöre. Und die Kinder lehrt sie, dass man für eine aufrechte Haltung im Sitzen das Gefühl braucht, schwere Stiefel an den Füßen zu haben und dass offene "Zauberaugen" die notwendige Körperspannung erzeugen, die man zum Singen braucht.
Nix mit übergeschlagenen Beinen und müden Blicken!

Und der Tipp für uns Soprane: Die hohen Töne erreicht man am besten, wenn man im Stehen das Gewicht auf die Außenkanten der Füße verlagert. Es funktioniert tatsächlich, auch das ist eine Frage der Körperspannung.

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Dienstag, 10. Januar 2017
Ach ja....
Altwerden ist nichts für Feiglinge.

Aber wenn man nicht früh sterben will, muss man alle Begleiterscheinungen des Älterwerdens akzeptieren.
Die steifen ersten Schritte beispielsweise, wenn man lange gesessen hat. Die kürzere Nachtruhe ("präsenile Bettflucht"), die man ja mit mehr Lesen - falls die Augen das mögen - oder Radiohören ausfüllen kann.

Unterm Strich ist Abschiednehmen angesagt, Abschied von manchem, das noch vor nicht allzu langer Zeit möglich und normal war.
Bei mir ist es leider die Stimme, die nicht mehr die früher gewohnte Höhe erklimmen will. Das hat Folgen. Vor drei Jahren hätte ich das Deutsche Requiem von Brahms noch problemlos mitsingen können. Seit meiner Schilddrüsenoperation ist das anders, jetzt erreiche ich das hohe A nicht mehr ohne Probleme. Doch das wird dort gebraucht...

Sollte ich in den Alt wechseln? Mein Dirigent rät ab: Ich sei die geborene Sopranistin.

The times they are a-changing...

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Dienstag, 31. Mai 2016
Beim Deutschen Chorfest 2016 in Stuttgart
Mit einer roten Ente sehr entspannt von Frankfurt nach Stuttgart zum Chorfest. Als Beifahrerin, großartig chauffiert von Nachbarin und Chorschwester Susanne.



Da gibt es keinen Anschluss für das Navi. Aber ein Kartenausschnitt tut es auch.



Das Stuttgarter Rathaus und die Liederhalle mit ihrer wunderbaren Akustik waren für uns Auftrittsorte.
Als Bühnenchor teils allein, sonst aber gemeinsam mit rund 600 Sängerinnen im Konzert - wieder ein wunderbares Erlebnis!



Eine letzte Probe vor dem Auftritt.



Hier auf der Bühne vor dem Schloss traten dann die Profichöre und A capella-Gruppen auf. Und hier kamen auch noch einmal ein paar tausend Menschen zusammen, um den größten Online-Chor der Welt zu vervollständigen. Tausende hatten sich vorher schon beim Singen von John Lennons "Imagine" gefilmt und ihren Betrag dem SDR eingeschickt.



Und so glücklich sehe ich nach dem Auftritt aus!
Kein Wunder bei leckeren Maultaschen mit Kartoffelsalat und einem Glas Trollinger mit Lemberger. Mhm...

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