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Montag, 18. Juni 2012
So ist es, wenn man sein Leben ändern will
siria, 14:48h
Der Holzwurm wird es ab Mittwoch in der Reha lernen, wie er etwas langsamer taktet und sich nicht soviel auf sein breites Kreuz lädt. Und wie man herzschonend und dennoch sinnenfroh lebt.
Es geht ihm gut.
Ein Dank sei allen mitfühlenden Freunden, die uns mit guten Wünschen überwältigten!
Und ich mache weiter mit dem "Leben aufräumen".
Gestern schon mal ein viel versprechender Anfang auf dem riesigen Flohmarkt der Nachbarstadt, wo ich sieben Umzugskartons mit brauchbaren, aber für uns entbehrlichen Dingen auf zwei zusammenschmelzen konnte.
Meine Vermarktungsstrategie war gar nicht schlecht, auch wenn sie eine Reihe von Interessenten sehr verunsicherte:

In der Mischung von Geizhälsen und Großherzigen habe ich ziemlich den Erlös bekommen, den ich erhofft hatte (Kleinvieh macht tatsächlich auch Mist) und habe nun viel mehr Platz...
Es geht ihm gut.
Ein Dank sei allen mitfühlenden Freunden, die uns mit guten Wünschen überwältigten!
Und ich mache weiter mit dem "Leben aufräumen".
Gestern schon mal ein viel versprechender Anfang auf dem riesigen Flohmarkt der Nachbarstadt, wo ich sieben Umzugskartons mit brauchbaren, aber für uns entbehrlichen Dingen auf zwei zusammenschmelzen konnte.
Meine Vermarktungsstrategie war gar nicht schlecht, auch wenn sie eine Reihe von Interessenten sehr verunsicherte:

In der Mischung von Geizhälsen und Großherzigen habe ich ziemlich den Erlös bekommen, den ich erhofft hatte (Kleinvieh macht tatsächlich auch Mist) und habe nun viel mehr Platz...
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Mittwoch, 13. Juni 2012
Nach dem Schock
siria, 01:06h
Am Sonntag früh hatte der Holzwurm einen Herzinfarkt.
Ohne Schmerzen, nur mit einem massiven Schweißausbruch und Druck auf der Brust. Leichenblass.
Da ich ihn umgehend in die nächstliegende Klinik gebracht habe und er von dort mit Blaulicht zur Chest Pain Unit in die Kreisstadt gefahren wurde, saß schon nach relativ kurzer Zeit ein Stent an der richtigen Stelle im verstopften Blutgefäß - innerhalb des so wichtigen Zeitfensters, wie die Ärzte mir versicherten.
Welche Erleichterung, meinen lieben Mann nach dem Eingriff wieder mit normaler Gesichtsfarbe zu sehen...
Schon gestern wurde er aus der Intensivstation entlassen. Ein paar Tage muss er wohl noch unter Aufsicht bleiben. Sein Herz arbeitet normal und zuverlässig, welch ein Glück!
Er langweilt sich und will nach Hause. Krankenhausaufenthalte sind nun wirklich nicht seine Sache.
Welche Veränderungen dieses unerwartete Ereignis nun wohl für uns bringen wird?
Auf das Schleppen schwerer Maschinen und dicker Holzstämme wird er wohl zukünftig verzichten müssen...
Ohne Schmerzen, nur mit einem massiven Schweißausbruch und Druck auf der Brust. Leichenblass.
Da ich ihn umgehend in die nächstliegende Klinik gebracht habe und er von dort mit Blaulicht zur Chest Pain Unit in die Kreisstadt gefahren wurde, saß schon nach relativ kurzer Zeit ein Stent an der richtigen Stelle im verstopften Blutgefäß - innerhalb des so wichtigen Zeitfensters, wie die Ärzte mir versicherten.
Welche Erleichterung, meinen lieben Mann nach dem Eingriff wieder mit normaler Gesichtsfarbe zu sehen...
Schon gestern wurde er aus der Intensivstation entlassen. Ein paar Tage muss er wohl noch unter Aufsicht bleiben. Sein Herz arbeitet normal und zuverlässig, welch ein Glück!
Er langweilt sich und will nach Hause. Krankenhausaufenthalte sind nun wirklich nicht seine Sache.
Welche Veränderungen dieses unerwartete Ereignis nun wohl für uns bringen wird?
Auf das Schleppen schwerer Maschinen und dicker Holzstämme wird er wohl zukünftig verzichten müssen...
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Sonntag, 10. Juni 2012
Deutsches Chorfest 2012
siria, 01:41h


Frankfurt ist ganz Chor. Auf dem Römerberg oder am Mainufer, in vielen Sälen und Kirchen kann man seit Donnerstag 20 000 Sängerinnen und Sängern bei 600 Konzerten zuhören. Von Kinderliedern zu Jazz, Pop und zur Klassik ist jede Stilrichtung zu finden.
Man kann auch vielfältig mitsingen. Spontan, wenn ein Chor ein kleines Mitsingkonzert gibt, oder ganz hochoffiziell:

Der humorvolle und gelassene Bertrand de Billy, Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, brachte das Wunder fertig, ein professionelles Orchester und vier Profisolisten mit zwei Spitzenchören aus Frankfurt und über 500 Laiensängern aus ganz Deutschland beim "Elias" von Mendelsohn-Bartholdy zusammenzubringen.
Das Ergebnis war ein bewegendes Konzert, mit dem sogar die professionellen Musiker zufrieden sein konnten, weil es ohne nennenswerte Schnitzer aufseiten der Amateursänger über die Bühne ging.
Für uns Laiensänger ein großartiges und unvergessliches Ereignis, und für die Zuschauer in den vollbesetzten Rängen über uns ebenso ein gewaltiges Klangerlebnis wie für uns!

Aber anstrengend war es schon: Um 8 Uhr mit der Bahn nach Frankfurt, drei Stunden Probe und anschließend die Generalprobe mit dem Orchester und den Solisten. Später die 2 1/2 Stunden dauernde Aufführung. Zurück dann nach 23 Uhr, ganz erfüllt und glücklich und voller romantischer Melodien aus dem "Elias" - aber mit müde gestandenen Beinen und lahmen Armen vom stundenlangen Halten der schweren Partitur...

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