Montag, 15. Juli 2019
Nee, nur 15 Liter ?
Auf den Quadratmeter, nach fünf Wochen Trockenheit. Das reicht nur für die ersten zwei Zentimeter Boden.

Aber Petrus ist wohl doch nicht schuld. Außer: Er hat die Hände auch mit drin im Klimawandel...

Hier kommt mir inzwischen schon einiges "spanisch" vor.
Von Lavendel und Heiligenkraut will ich gar nicht reden.
Aber diese schöne Pflanze hätte hier früher nicht gedeihen können.


(Das ist Akanthus. Seine Blätter gaben die Vorlage ab für die korinthischen Säulenkapitelle.)

Und dieser tagaktive Nachtfalter auch nicht.



(Das Taubenschwänzchen. Bei uns heißt es nur Kolibri-Falter. Es kommt zuverlässig jeden Tag zu seinen Mahlzeiten am Phlox oder Salbei.)

Der Klimawandel bringt uns viele pflanzliche und tierische Einwanderer.
Und wenn wir nicht endlich mit unserem Konsumverhalten gegensteuern, werden sich auch immer mehr Menschen auf den Weg machen (müssen).
Vielleicht sogar irgendwann von der Nordseeküste ins Binnenland.
Dann steht uns das Wasser aber wirklich bis zum Hals...

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Donnerstag, 11. Juli 2019
Mehr bitte, Petrus
Sanft ist der Regen, der jetzt fällt. Er dringt also gut ein.
Aber es ist noch viel zu wenig! Weiter so!

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Mittwoch, 10. Juli 2019
Kritisch
Es muss unbedingt regnen! Der Garten sieht jetzt schon fast so bedauernswert aus wie vor einem Jahr. Sechs volle Schubkarren mit allzu rasch Verblühtem habe ich in den letzten Tagen aus den Beeten geholt.
Zwar blüht immer irgend etwas, und morgens im Gegenlicht scheint alles noch frisch und grün. Aber ich bin es gar nicht gewohnt, freien Boden zwischen meinen Stauden zu sehen. Und neu gepflanzte Pflanzen drohen gleich zu verdorren, auch wenn ich sie vorher längere Zeit getaucht habe. Die ausgetrocknete Erde ringsum zieht gleich alles Wasser aus dem Wurzelballen. Und die elftausend Liter Regenwasser in den Zisternen sind nahezu verbraucht.
Also, Bitte an Petrus: Es muss regnen! Unbedingt!

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