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Sonntag, 27. Januar 2013
Kleine Lebenshilfen
siria, 00:27h
Beim Älterwerden bekommen manche Umgestaltungen im Leben einen höheren Stellenwert.
Nicht nur das Aufräumen und Ausmisten von angesammelten Lebenserinnerungen, privaten und Vereinsunterlagen, Glückwunschkarten und Weihnachtspost ohne aufhebenswürdige Informationen. (Darin versuche ich mich schon seit Jahren sisyphusgleich relativ erfolglos...)
Auch dem körperlichen Wohlbefinden zuliebe wird manches wichtiger.
Nun hat mir mein lieber Holzwurm bereitwillig, aber nicht begeistert einen arbeitsaufwendigen Wunsch erfüllt.
In unserer 2,5m x 2,5m kleinen, vom Holzwurm vor fast 20 Jahren aus feinstem Nussbaumholz selbst geschreinerten Küche erschien mir jahrelang jeder Schrank und jedes Gerät an seiner richtigen und praktischen Stelle.
Bis meine gelegentlich pieksenden Knie, der nicht mehr jugendfrische Rücken und ein unangenehmer Drehschwindel mir signalisierten, dass sich unser sparsamer Unterbaukühlschrank (inzwischen) am denkbar ungünstigsten Platz befinde, und er seinen Platz doch besser mit dem Backofen tauschen möge, den ich nicht wie den Kühlschrank zwanzigmal am Tag öffnen und durchsuchen muss. Dieser war wiederum sehr angenehm und benutzerfreundlich auf Augenhöhe untergebracht.
Über die technischen Herausforderungen dieses Unternehmens will ich mich nicht allzu lange auslassen. Auch nicht über die notwendigen Debatten, die im lebhaften Stil langjähriger Eheleute geführt wurden.
Aber das Ergebnis ist wunderbar!
Kein Bücken mehr, eine großartige Übersicht über unsere Vorräte und zudem die Möglichkeit, die Kühlschranktür mittels Magneten als Ausstellungsfläche für Notizen, Zeichnungen und Rezepte zu nutzen.
Und ein neuer sparsamer Backofen mit Teleskopauszügen wird mich darüber hinweg trösten, dass ich mich nun zum Braten, zur Pizza oder einem Kuchen hinab beugen muss.
Aber Kuchen sollte man ohnehin nicht so oft essen...
Nicht nur das Aufräumen und Ausmisten von angesammelten Lebenserinnerungen, privaten und Vereinsunterlagen, Glückwunschkarten und Weihnachtspost ohne aufhebenswürdige Informationen. (Darin versuche ich mich schon seit Jahren sisyphusgleich relativ erfolglos...)
Auch dem körperlichen Wohlbefinden zuliebe wird manches wichtiger.
Nun hat mir mein lieber Holzwurm bereitwillig, aber nicht begeistert einen arbeitsaufwendigen Wunsch erfüllt.
In unserer 2,5m x 2,5m kleinen, vom Holzwurm vor fast 20 Jahren aus feinstem Nussbaumholz selbst geschreinerten Küche erschien mir jahrelang jeder Schrank und jedes Gerät an seiner richtigen und praktischen Stelle.
Bis meine gelegentlich pieksenden Knie, der nicht mehr jugendfrische Rücken und ein unangenehmer Drehschwindel mir signalisierten, dass sich unser sparsamer Unterbaukühlschrank (inzwischen) am denkbar ungünstigsten Platz befinde, und er seinen Platz doch besser mit dem Backofen tauschen möge, den ich nicht wie den Kühlschrank zwanzigmal am Tag öffnen und durchsuchen muss. Dieser war wiederum sehr angenehm und benutzerfreundlich auf Augenhöhe untergebracht.
Über die technischen Herausforderungen dieses Unternehmens will ich mich nicht allzu lange auslassen. Auch nicht über die notwendigen Debatten, die im lebhaften Stil langjähriger Eheleute geführt wurden.
Aber das Ergebnis ist wunderbar!
Kein Bücken mehr, eine großartige Übersicht über unsere Vorräte und zudem die Möglichkeit, die Kühlschranktür mittels Magneten als Ausstellungsfläche für Notizen, Zeichnungen und Rezepte zu nutzen.
Und ein neuer sparsamer Backofen mit Teleskopauszügen wird mich darüber hinweg trösten, dass ich mich nun zum Braten, zur Pizza oder einem Kuchen hinab beugen muss.
Aber Kuchen sollte man ohnehin nicht so oft essen...
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Montag, 21. Januar 2013
Auf dem Weg zur Sonne, die er so liebte
siria, 23:10h

Und unter einem Baum wird er seinen letzten Raum finden. In einem Friedwald bei Dessau.
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Montag, 14. Januar 2013
Abschied von Adrian (1982-2013)
siria, 13:15h
Glück im Doppelpack war es vor gut 30 Jahren, als meine beiden Neffen geboren wurden.
So ähnlich waren sie, dass ich sie auf ihren Kinderfotos nur selten unterscheiden kann - auch wenn Adrian das geringfügig rundere Gesicht hatte.
Leichter unterscheidbar wurden beide erst später, mit der Ausprägung der eigenen Persönlichkeiten. Und mit jeweils eigenen Weltbildern und eigenen Lebenswegen.

Von den Zwillingsbrüdern schlug Adrian den schwierigeren Pfad ein, mit Umwegen und Sackgassen.
Und mit unbeirrbaren Überzeugungen.

Heute früh ist Adrian an einer bösartigen Krankheit gestorben.
Das ersehnte Wunder ist ausgeblieben.
Sein kleiner Sohn Karl ist vor kurzem ein Jahr alt geworden. Bei aller Trauer ist das ein Trost. Denn mit ihm lebt Adrian weiter.

So ähnlich waren sie, dass ich sie auf ihren Kinderfotos nur selten unterscheiden kann - auch wenn Adrian das geringfügig rundere Gesicht hatte.
Leichter unterscheidbar wurden beide erst später, mit der Ausprägung der eigenen Persönlichkeiten. Und mit jeweils eigenen Weltbildern und eigenen Lebenswegen.

Von den Zwillingsbrüdern schlug Adrian den schwierigeren Pfad ein, mit Umwegen und Sackgassen.
Und mit unbeirrbaren Überzeugungen.

Heute früh ist Adrian an einer bösartigen Krankheit gestorben.
Das ersehnte Wunder ist ausgeblieben.
Sein kleiner Sohn Karl ist vor kurzem ein Jahr alt geworden. Bei aller Trauer ist das ein Trost. Denn mit ihm lebt Adrian weiter.

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