Montag, 5. November 2007
Honorar
Nach dem Termin beim Steuerberater habe ich mir ein ordentliches Honorar gegönnt und bin zur Belohnung shoppen gegangen.

Das finde ich besser, als das Honorar für zu schnelles Fahren, das mein Holzwurm demnächst bezahlen muss.
Das Foto im Anhörungsbogen war noch nicht mal besonders schmeichelhaft.

Was kosten 30 kmh zuviel auf der Autobahn? Mehr als mein neuer Hosenanzug?

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Non-stop-Sonntag
10.30 Uhr: Freiwilliger Einsatz bei der Matinee unserer Musikschule: Ausschank von Apfelsekt und -Saft, Anbieten von köstlichem Fingerfood. Spülen von Gläsern.
Als Belohnung anschließend ein wunderbares Konzert mit Musik von Haydn bis Ravel, dargeboten am Flügel, dem Cello und der Querflöte durch Lehrerinnen der Musikschule.

13.30 Uhr: Ohne Mittagspause durchstarten zum ehrenamtlichen Dienst im kleinen archäologischen Museum in der Nachbarstadt Usingen. Um 17 Uhr will ich planmäßig schließen, aber es kommen 1 Minute vor 17 Uhr noch Eltern mit Kindern, und die will ich nicht enttäuschen.
Aber meine Enkelin hat mir Kaffee und Kuchen ins Museum gebracht.

17.30 Uhr
Direkten Weges in die Stadt Oberursel, dort beginnt um 18 Uhr ein Konzert eines Jazzchors und einer Jazz-Band. Es macht Spaß. (Am liebsten würde ich mitmachen....)
Zu essen gibt es nur zwei Brezeln, aber die sättigen auch.

Auf dem Rückweg von all diesen anregenden kulturellen Unternehmungen fällt mir siedendheiss ein, dass am Montag der Termin mit unserem Steuerberater ansteht und ich noch nichts, gar nichts an Unterlagen zusammengesucht habe.

21 Uhr
Ich sitze am Schreibtisch, sichte Quittungen, wälze Aktenordner, fülle Klarsichthüllen................

1.30 Uhr, schon Montag
Jetzt bin ich wohl einigermaßen vorbereitet für den Termin um 10 Uhr. Aber auch so aufgedreht durch Kaffee und Schokolade, dass ich diesen kleinen Bericht auch noch schreiben kann.

Ab morgen werde ich mein Leben ändern, bestimmt.
Und auch wieder vernünftig essen.

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Samstag, 3. November 2007
Haarig
Kachelofenwärme ist was Wunderbares. Und es gibt nichts Schöneres, als in das Feuer zu sehen, behaglich ein Glas Rotwein zu schlürfen und ganz eventuell und ausnahmsweise auch mal in die Glotze zu schauen - wo es allerdings selten mal was Interessanteres gibt als das Bloggersdorfer Panoptikum.

Aber wenn ich meine Katze wäre, würde ich mich auch mit Pfoten und Reißzähnen dagegen wehren, bei dieser Wärme vom Biedermeiersofa gehoben und nach draußen expediert zu werden.
Das Hunde- und die Katzenbetten sind nämlich in der Scheune. Ganz so warm wie am Kachelofen ist es da natürlich nicht.

Aber spätestens um 3 Uhr früh wollen die Katzen auf jeden Fall raus auf die Piste. Da sie - im Gegensatz zu unserer Hundedame - die Haustür nicht alleine öffnen können, werde ich dann oft sehr fantasievoll geweckt.

Dem muss ich natürlich vorbeugen. Auch wenn es mich oft mein Blut kostet.







( Naja, wenn es natürlich in die Minusgrade geht, übersehe ich auch schon mal das eine oder andere Tier in unserer guten Stube, denn die können sich tatsächlich unsichtbar machen. Ein Phänomen, dem ich noch nicht endgültig auf den Grund gekommen bin. )

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Freitag, 2. November 2007
Irreführung
Meine Nachbarin hat mir aus der Schweiz eine große Tüte Basler Läckerli mitgebracht, weil ich während der Herbstferien ihren Kanarienvogel in Pflege genommen habe.

Auf der Tüte stand: Mindesthaltbarkeit September 2008.

Das war eine Irreführung. Die Kekse haben nur bis gestern gehalten.

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Der Herbst der Dosenchampignons
2007 war schon ein etwas seltsames Pilzjahr. Im Juni ernteten wir Körbe voll leckerer Steinpilze - viel früher als sonst.
Und dann war Sendepause. Viel zu trocken, zu nass und/oder viel zu kalt. Jedenfalls wollten unsere geliebten Pilze nicht wachsen.

Peinlich, wenn man dann einen Pilzkursus angeboten hat, aber nur mickrige Täublinge -vor allem die scharf schmeckenden-, verwurmte Maronen, vertrocknete Milchlinge oder zerfließende Tintlinge zu finden sind.

Aber der Holzwurm bringt es fertig, viele Teilnehmer über zwei Stunden mit spannenden Geschichten über Pilze zu fesseln, auch wenn es nicht für einen einzigen zu einer Mahlzeit gereicht hat.



Sind dann eben alle hinterher Bratwürstchen essen gegangen.



Gestern haben wir den Kerl oben gefunden. Als kleine Entschädigung.

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