Dienstag, 30. Oktober 2007
Enge Erbin
Nicht jedes Erbe macht glücklich. Beispielsweise könnte ich auf die vom Vater ererbte Disposition für Asthma (= Enge) gerne verzichten.
Bleibt nur, damit leben zu lernen. Und dazu verhilft jetzt meine Hausärztin in einem Kurs meiner Krankenkasse.
Heute habe ich der Unterweisung über die korrekte Anwendung und die Inhaltsstoffe diverser Aerosole und Haler gelauscht.
Bisher habe ich noch nicht viel neue Erkenntnisse gewonnen, aber das kann ja noch kommen.

Glücklicherweise ist die Medikation heute viel feiner als zu Vaters Zeiten. Er bekam zwar große Hilfe durch das Cortison, hatte aber unter vielen Nebenwirkungen zu leiden.
Ich brauche nur gelegentlich einen Spray.



Für mich war leider vor etwa 15 Jahren das Passivrauchen (weniger zuhause als in den vielen verqualmten Sitzungen von Gemeindevertretung und Partei) ein Auslöser für mein Asthma. Wie glücklich bin ich doch jetzt dran, seit in unserem Bürgerhaus nicht mehr geraucht wird!

Der Holzwurm hat ja schon vor 20 Jahren die letzte Zigarette geraucht und mutierte zum militanten Nichtraucher. Und unsere Kinder haben es nie angefangen, dem Himmel sei Dank.

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Sonntag, 28. Oktober 2007
Familientreffen
Wie kommt es, dass ein Treffen bei entfernten Verwandten so interessant ist, obwohl man etliche vorher noch nie gesehen hatte?

Auf einmal bekommt man sehr alte unbekannte Fotos der gemeinsamen Großmutter und ihrer Geschwister in die Hand gedrückt, erfährt neue Bruchstücke der Familiengeschichte, bemerkt Ähnlichkeiten von Auge, Mund und Haar und schließt Freundschaften mit bisher Unbekannten, die man ganz selbstverständlich sofort duzt.

Blut ist wohl wirklich dicker als Wasser.

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Samstag, 27. Oktober 2007
ICE im Apfeldorf












Ein Ereignis geradezu historischen Ausmaßes setzte heute unser kleines Dorf mit seinen knapp 10 000 Einwohnern in Aufregung und brachte etwa ein Fünftel auf die Beine und an unseren Bahnhof:

Auf den Namen "Wehrheim im Taunus" wurde ein ICE getauft, der in Zukunft die Strecke Berlin-Hamburg- Dänemark fahren wird!

Unter den üblichen VIPs befand sich auch die Wehrheimer Apfelblütenkönigin, denn unser Dorf nennt sich auch "Apfeldorf". Auf dem ICE-Graffitti sieht man die Äpfel kullern...

Vielleicht muss ich meinen nächsten Urlaub auch mal in Dänemark verbringen, zum Wiedersehen.

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Mhhm.......




Am Sonntag feiern wir den 80. Geburtstag von Linde, einer Verwandten im Schwäbischen.
Ihre Mutter, demnächst 101 Jahre alt, wird auch dabei sein.
Und weil wir gerne Persönliches schenken, hat mein Holzwurm für Linde eine Dose gedreht. Natürlich aus Lindenholz, genauer gesagt, aus "Hexenbesen"-Lindenholz, welches eine besonders wilde und interessante Maserung aufweist.
Und gefüllt wird die Dose mit selbstgemachtem Konfekt. Schmilzt auf der Zunge....

Und weil sicher vielen Bloggern jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft, hier das Rezept:

200 g weiße Schokolade
100 g Puderzucker
30 ml Kirschwasser (eine Miniflasche)
Etwa 24 halbe Walnüsse.

Schokolade in einem Topf sehr langsam schmelzen lassen. Wenn sie weich ist, sofort den Zucker und das Kirschwasser dazu geben und verrühren.
Sehr rasch kleine Kugeln formen und eine halbe Walnuss hinein drücken. (Wenn die Masse abgekühlt ist, lässt sie sich nicht mehr formen.)
Die Masse ergibt etwa 24 Stück.

Sie reicht nie!

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