Montag, 15. Oktober 2007
Holzwürmer gehäuft
Fast 1000 km ist mein Holzwurm insgesamt gefahren, um mehr als 200 andere Holzwürmer zu treffen. Und ich durfte mit.
Gut, das der bairische Petrus ein Einsehen hatte und uns mit blau-weißem Himmel verwöhnte. Die versammelten Drechsler - zu 99,5% männlich - diskutierten, führten ihre Arbeiten vor, probierten an verschiedenen Maschinen ihre Kunst, fotografierten, tauschten Holz und Werkzeuge, knüpften Kontakte und feierten. Eine riesige Schüssel von 1,5m Durchmesser entstand innerhalb von zwei Tagen in Gemeinschaftsarbeit, sie wird in einem Holzmuseum ausgestellt werden.

Ein reizvolles Treffen. Viele Gesichter erkannte ich wieder, nach Fotos im Internetforum der Drechsler.
Die Amateurdrechslergemeinde ist schon ein ganz eigenes und originelles Völkchen - ein geballter Haufen teils sehr begabter Originale.

Mir als Nichtdrechslerin gingen nach einem halben Tag die Fragen aus. Aber zum Glück führte mich mein Hund dann in einer schönen Landschaft einige Stunden Gassi.

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Donnerstag, 11. Oktober 2007
Verhinderter Überfall
Heute Nacht hat uns unser Hund Noua vermutlich das Leben gerettet. Ein schnaubendes, mit gefährlichen Stacheln bewaffnetes Ungeheuer drohte, unseren Hof und unser Heim hinterhältig zu überfallen.
Ja, unser lieber Hund verteidigt uns, koste es, was es wolle.

Meistens meine Blumenkübel und die Beetbepflanzung.

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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Ratatouille
Ratatouille mag ich gerne.
Drum bin ich auch mit unserer Enkeline (15) gestern spontan in den neuen Zeichentrickfilm gegangen.
Er war rattenscharf und hat uns ratzfatz begeistert!

Hoffentlich kann ich mir den kindlichen Teil meiner Seele noch lange erhalten.

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Mein erstes Stöckchen
Und schon stehe ich etwas verwirrt herum, denn Frau Stella hatte gefragt, was einen Menschen am gesunden Schlaf hindern könne oder was zu guter Bettruhe verhelfe.
Oh je....

Hinderlich:
--wenn es zu warm ist
--wenn es zu kalt ist und keine Bettsöckchen greifbar
--wenn es wieder mal zu spät zu gut geschmeckt hat
--wenn Kater Tiger mal einen Tag verbotenerweise in meinem Bett verbracht hat - dann juckt es manchmal
--wenn ein Schnarchmonster von 1.70 cm Länge nahebei sägt, schnorchelt, pfeift, blubbert und pustet
--wenn derselbe Schlafgenosse mäuschenstill liegt
--wenn unsere Kirchturmuhr nachts auf einmal nicht mehr den gewohnten 15-Minuten-und volle Stunde-Schlag von sich geben würde
--Party in der Nachbarschaft, und man hört nur die Bässe der Musik
--inzwischen auch bei mir zu ausgedehntes Bloggen...
--eine bevorstehende Reise, aus Sorge, irgendetwas nicht bedacht zu haben
-- Wenn man unter prä-seniler Bettflucht leidet

Helfen kann
--ein gutes oder auch ein langweiliges Buch
--ein wohltemperierter Rotwein (bei Bier muss man nachts immer raus)
--Händeklatschen, wenn der Bettgenosse zu laut wird
--das kleine Erste-Hilfe-Radio mit Kopfhörer
--freundliche Gedanken und Vorfreude
--und natürlich eine ausreichende Müdigkeit durch Gartenarbeit oder ungewohnte sportliche Betätigung.
-- Da war doch noch was? Kissenschlacht vieleicht....? (Kann aber auch schlafverhindernd wirken...)

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