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Montag, 22. Oktober 2007
Roter Teppich in Wien
siria, 21:43h
Wien ist anders. Dort liegt der rote Teppich für Gäste nicht auf dem Boden.

Ehrfürchtig wandelt man zwischen den herrlichen Gebäuden der K. und K. Monarchie herum, bestaunt Barockhäuser und Restbestände ihrer Bewohner, wünscht sich die Fiakerzeit zurück -denn Pferde riechen anders als Automobile- und stellt fest, dass fünf Tage viel zu kurz sind.
Laut Reiseführerin Isabella (Bussi! So eine charmante Wienerin!!) hat unser Chor in der Peterskirche gesungen "wie die Engerln".
Schön war's. Auch alles andere: Die Wachau, Kloster Melk, der Heurige in Gumpoldskirchen, der Besuch in der Volksoper, Schloss Schönbrunn, der Bummel durch Wien und seine Kirchen, die Kunstausstellung in der Albertina, das Hundertwasserhaus, die herzliche Aufnahme beim Simmeringer Haidechor......
Muss ich eben noch mal kommen!
Vor allem, um zu kontrollieren, ob Sisi wirklich auf keinem Bild lächelt.
Weil sie nämlich schlechte Zähne hatte.
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Dienstag, 16. Oktober 2007
Sklavenarbeit
siria, 14:13h

Bevor ich nach Wien abreise, muss ich doch noch zwei Bilder vom Drechslertreffen nachreichen. Man sieht die Nachbauten historischer Drechselbänke.
Schon die alten Römer haben gedrechselt (und brauchten vermutlich Sklaven zum Drehen der Kurbel), und wegen Sklavenmangels wurde dann später die Bank mit Fußantrieb erfunden, die es auch in verschiedenen Varianten gibt. Zum Beispiel als Wippdrehbank .
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Montag, 15. Oktober 2007
Herbstgeräusche
siria, 23:28h
Vielleicht war heute der letzte goldene Herbsttag?
Warm in der Sonne, schon kühl im Schatten, ein unbeschreibliches Licht... Und diese Geräusche!
In unserem Nussbaum Dutzende flötender Stare, ein Pfeifen und Schnalzen und Geflatter - das gibt es so nur im Herbst, wenn sich die blauschimmernden Vögel für ihren Winterflug verabreden.
Und es drang auch bereits das unverkennbare Schreien der Kraniche in mein Ohr, sodass ich schnell mein Fernglas holen und den Himmel absuchen musste. Wir liegen direkt in der Flugroute, und es gab in der Vergangenheit Tage, an denen ich bis zu 2000 Tiere in mehreren Keilen zählen konnte.
Gelegentlich geraten sie über dem Usinger Becken in Verwirrung. Vielleicht sind die Funkwellen des Fernmeldeturms auf dem Feldberg daran schuld.
Erst nachdem einige Späher den inneren Kompass neu genordet haben, formieren sich die Keile neu und fliegen entlang dem Taunuskamm weiter.
Und das Geraschel des fallenden Laubes!
Naja: Und leider auch die Laubsauger und Laubbläser.....
Warm in der Sonne, schon kühl im Schatten, ein unbeschreibliches Licht... Und diese Geräusche!
In unserem Nussbaum Dutzende flötender Stare, ein Pfeifen und Schnalzen und Geflatter - das gibt es so nur im Herbst, wenn sich die blauschimmernden Vögel für ihren Winterflug verabreden.
Und es drang auch bereits das unverkennbare Schreien der Kraniche in mein Ohr, sodass ich schnell mein Fernglas holen und den Himmel absuchen musste. Wir liegen direkt in der Flugroute, und es gab in der Vergangenheit Tage, an denen ich bis zu 2000 Tiere in mehreren Keilen zählen konnte.
Gelegentlich geraten sie über dem Usinger Becken in Verwirrung. Vielleicht sind die Funkwellen des Fernmeldeturms auf dem Feldberg daran schuld.
Erst nachdem einige Späher den inneren Kompass neu genordet haben, formieren sich die Keile neu und fliegen entlang dem Taunuskamm weiter.
Und das Geraschel des fallenden Laubes!
Naja: Und leider auch die Laubsauger und Laubbläser.....
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