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Montag, 3. September 2007
Museumsdienst
siria, 01:35h

Drei Stunden freiwilliger Dienst im Archäologischen Museum, unten im Keller des alten Rathauses aus dem 16. Jahrhundert.
Dies Museum wurde praktisch in Eigenleistung aufgebaut, unterstützt von Spenden, aber mit monatelanger Arbeit vor allem von zwei Mitgliedern unseres archäologischen Arbeitskreises.
Nun sitzt an jedem Sonntagnachmittag ein freiwilliger Mitarbeiter und erklärt interessierten Besuchern die Ausstellung: Alle Funde, die der Arbeitskreis bei (genehmigten) Feldbegehungen oder wissenschaftlich begleiteten Grabungen im ehemaligen Landkreis Usingen zusammengetragen hat, sind hier ausgestellt. Dazu noch etliche Altfunde, die seit Jahrzehnten in Magazinen schlummerten.
Weil wir Betreuer selbst an den Grabungen und Begehungen teil genommen haben, können wir natürlich auch sehr anschaulich berichten.
Ganz besonders fesselnd ist das Modell des bandkeramischen Langhauses. Die Uni Frankfurt hatte es uns geschenkt, allerdings war es in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand.
Aber weil ja Mädchen gerne mit Puppenstuben spielen, hatte ich viel Freude daran, es zu sanieren und zu möblieren.
Jetzt ist es ein anschauliches Modell für das Leben vor 7000 Jahren, und nicht nur die Kinder haben ihren Spaß daran.
Aber Ideen für Verbesserungen habe ich schon im Hinterkopf...
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Samstag, 1. September 2007
Ehrenamts-Card
siria, 02:32h

Die kann man in Hessen bekommen, wenn man sich regelmäßig für viele Stunden ehrenamtlich engagiert. In vielen Museen, Theatern und Schwimmbädern erhält man dafür günstigeren Eintritt.
Das Dumme ist nur, dass leider meist die Zeit fehlt, alle Vergünstigungen auch zu nutzen.
Aber heute haben wir mit der Enkeltochter einen richtig schönen Museumstag eingelegt: Museum für angewandte Kunst und Filmmuseum. Richtig gut!
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Ruhe bitte!
siria, 02:16h

So wünsche ich mir das Wochenende!
(Und das links unten ist bestimmt ein Kuchen....)
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Freitag, 31. August 2007
Sammel-Leidenschaft I
siria, 01:55h

Sammler sind glückliche Menschen! Das behauptet ausgerechnet die Freundin, die sich mit leichtem Herzen von allem Angesammelten trennen kann (und sei es auch noch so nützlich und funktionsfähig) und die nie im Traum daran denken würde, irgend etwas zu sammeln. Bei ihr ist es immer wunderbar ordentlich, und nur ausgewählte edle Einzelstücke verschönern ihre Wohnung.
Bei mir ist das ganz anders. Ich liebe das Thema mit Variationen, und darum haben sich beim mir im Laufe meines Lebens einige sehr ansehnliche und umfangreiche Sammlungen gebildet. Kaum hatte ich von einem interessanten alten Gegenstand (Thonetstühle, Andenkengläser, Metalleierbecher, Pressglasteller...) mehr als nur drei Teile, war das oft der Beginn einer Sammlung. Allerdings muss es sich um Altes aus echten Materialien wie Glas, Metall oder Keramik handeln - Plastiktierchen aus Überraschungseiern reizen mich nicht, obwohl es auch dafür natürlich Liebhaber gibt.
Meine größte Sammlung bilden die Bücher, von denen die Unterabteilung "Kochbücher" schon allein einen Umfang von 250 Stück hat. Das ist natürlich völlig verrückt, denn so viel kann ich in meinem Leben gar nicht mehr kochen. Aber es sind ja auch vor allem Dokumente der Zeit. Ob nun 1870 die Haufrau am Kohleherd stand, die abgemagerte Köchin der Kriegszeit mit Erfindungsgeist den Mangel verwaltete oder in der dann folgenden Fresswelle Berge von Butter und Mayonnaise verarbeitet wurden - alles das findet sich auch in den Kochbüchern wieder.
Und ich hole mir gerne Anregungen für Feste! Meine Alltagsküche muss allerdings leicht, frisch und unkompliziert sein, und dafür brauche ich selten ein Rezept.
Es müssten ja nicht unbedingt 6000 Stück sein, aber ohne Bücher könnte ich nicht leben.
Warum bin ich eigentlich nicht Bibliothekarin geworden?
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