Montag, 9. Juli 2018
Arme Rentnerin...
Dabei leide ich doch nur -selbstverschuldet und freiwillig- unter zu vielen Dingen und Aufgaben.
Unter zu viel schönen Sachen, die ich darum auch nicht so einfach fortwerfen kann. Weil Erinnerungen daran hängen, beispielsweise. Oder weil sie zu schade zum Entsorgen sind.

Bei unserem Jahres-Flohmarkt hier in den Höfen der Häuser konnte ich ja schon ganz viel Ballast abwerfen und dafür die Haushaltskasse aufbessern.
Reste habe ich einer Nachbarin überlassen, die auch auf weitere Flohmärkte geht.
Viele Dinge konnte ich auch verschenken, was mich sehr zufrieden macht.

Aber immer noch bin ich irgendwie eine Sozialstation. Denn ich werde auch von etlichen anderen Senioren gebeten, doch das eine Möbelstück oder die anderen überdimensional gewachsenen Pflanzen zu übernehmen und einen neuen Besitzer dafür zu finden.
Weil ich doch so viele Menschen kenne. Und weil doch sicher genau die Person darunter ist, die die großen Fuchsien, die Kinderlampe oder das Holzregal brauchen kann.

Ja. Aber das kostet Zeit...

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