Mittwoch, 14. August 2013
Rasen-Transplantation
Das geht: An einer Stelle Grassoden abstechen und an anderer Stelle einsetzen.

Mit einem 10-Stunden-Eingriff habe ich heute meinen Kompost von drei Jahren gesiebt, ein neues Beet angelegt, wo bisher Wiese war, und auch schon ein wenig umgepflanzt.
Eigentlich sollte man das nicht unbedingt im Sommer machen, aber die viele gute Komposterde hat nun eine neue Aufgabe erhalten.
Und dort, wo der Boden für viele Pflanzen viel zu schnell austrocknete, ist jetzt eine kleine neue Wiesenfläche entstanden. Mit allem drin, was eine Wiese bunt macht: Gänseblümchen, Ehrenpreis, wilde Margerite, ein wenig Löwenzahn und Hahnenfuß auch, und leider auch Quecke.

Jetzt muss das Toupet nur anwachsen...

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Dienstag, 13. August 2013
Lilienzeit






Unglaublich, wie stark diese weißen Schönheiten duften!

Oben die Hakenlilie aus Südafrika, die mich schon weit überragt. Die Madonnenlilie darunter ist winterhart und bleibt meinem Garten treu. Und Acidantera, die dritte Blume, ist eigentlich eine wilde Gladiole.

Meine weiteres weißes Duftwunder, die sehr giftige Engelstrompete, kann ich noch nicht präsentieren. Sie blüht bei uns immer sehr spät.

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Montag, 12. August 2013
Pralle Tage
Eigentlich hätte ich ja gerne das Leben eher gemütlich und in einem langsamen Gang.
Geht aber irgendwie nicht...
Die letzten, heißen Wochen waren randvoll mit Fahrten, Besuchen, Gästen, Feiern, Besichtigungen, Erlebnissen. Und mit vielen Schweißperlen.

Unser liebster und seltenster Gast war Suada aus Bosnien, die eine Busfahrt von 22 Stunden auf sich genommen hat, um dem Holzwurm zu gratulieren.

Nach dem stimmungsvollen Gartenfest für viele Freunde und Nachbarn an einem der schönsten warmen Abende des Jahres fuhr ich mit Freunden vier Tage nach Hamburg, um zwei alte Verwandte und gleich auch noch die Internationale Bauausstellung und die Bundesgartenschau im Stadtteil Wilhelmsburg zu besuchen.



Mein bedauernswerter Holzwurm musste sich in der Zwischenzeit mit den vielen Gerüsten rund um unser Haus arrangieren, die für eine Truppe von schwindelfreien Männern gestellt wurden: Das Dach der Scheune und das Dach des "Häuschens" müssen neu gedeckt werden. Und es wird leider noch teurer als erwartet, denn das Fachwerk auf der Nordseite der Scheune ist stark angegriffen und muss mit einer Verschieferung geschützt werden.



Der Kontrast der von über 200 Gärtnern gepflegten Blumenschau in Hamburg zu meinem verdorrten Gartens war derart deprimierend, dass ich heute gleich etwa zehn Stunden mit dem kräftigen Rückschnitt vieler Stauden und dem Entwirren der viel zu groß gewachsenen Tomaten verbrachte.

Morgen muss ich das fortsetzen.
Ausschlafen ist ohnehin nicht möglich - die Dachdecker kommen sehr früh.
Glücklicherweise haben die Temperaturen einen annehmbaren Stand erreicht. Aber wo bleibt der Regen?

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