Montag, 11. Februar 2013
Landleben hat große Vorzüge
An einem normalen Montag (na gut, Rosenmontag...)
erfreuten wir uns an Wildschweingulasch mit selbst gesammelten Steinpilzen aus den Taunuswäldern und selbst eingelegtem Kürbis mit Ingwer.



Die krausen Bandnudeln sind lecker, aber beim nächsten Mal gibt es wieder Spätzle dazu. Oder Biokartoffeln aus eigener Ernte als Schneekartoffeln - einfach nur durch eine Presse gedrückt.

Diese großen Möglichkeiten der Selbstversorgung mit leckeren Lebensmitteln empfinde ich als wunderbaren Luxus des Landlebens!

... link (2 Kommentare)   ... comment


Freitag, 8. Februar 2013
Leicht wie die Schneeflocken draußen
Nach 23 Jahren als Vorsitzende unseres BUND-Ortsverbandes habe ich jetzt mit meiner Stellvertreterin die Plätze getauscht.
Und darf mich nun viel weniger verantwortlich für die Organisation fühlen...

Vielleicht finde ich jetzt endlich mal die Zeit für alle unsere Familiendokumente und Erinnerungen, die ich für die Kinder und Enkelkinder sortieren und so aufarbeiten will, dass die vielen alten Fotos, die noch vorhanden sind, auch den richtigen Personen zugeordnet werden können. Und dass Erinnerungen an mir liebe Menschen nicht verloren gehen.

Unter allen Cousins und Cousinen bin ich die Älteste. Und da sind nur noch sehr wenige Ältere, die ich noch befragen könnte.

Also, Siria: Schreib alles auf, solange der Kopf noch mitmacht und ehe die letzten Quellen versiegen...

... link (4 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 3. Februar 2013
Altherren-Anmache...
...war immer schon.
Auch in meinen 22 Jahren als Kommunalpolitikerin und einem Jahr im Landtag. Das ist nun schon zwei bis drei Jahrzehnte her.
Klar, derzeit war ich jünger und nicht unansehnlich.

Anmache: Wenn mir der Parteifreund in den Po kneift.

Wenn der konservative Bürgermeister mich beim Nachrücken in die Gemeindevertretung nach der Sitzung vor versammeltem Stammtisch mit den Worten anspricht: "Schön, dass Sie wieder dabei sind. Ihren Busen habe ich schon immer gerne angeschaut!"
Und alle komplett sprachlos da sitzen, vor allem ich. Und fieberhaft überlege, ob ich ihm eine Ohrfeige verpassen soll (nein) oder mir eine schlagfertige Antwort einfällt (leider auch nein - heute wüsste ich eine...)

Oder wenn ein Mitsänger nach der Chorprobe - ebenfalls am Stammtisch und vor seiner Frau - laut bekundet, dass er gerne mal mit mir ins Bett wolle, um zu sehen, wie das mit einer vom Landtag so ginge.

Peinlich für mich, weil es mich überrumpelte.

Noch peinlicher für die gockelnden Herren, die besser ihre Geisteshaltung verborgen und ihren Mund gehalten hätten.

Da hat sich offensichtlich nichts geändert...

... link (0 Kommentare)   ... comment