Dienstag, 28. Juni 2011
Heute und vor einem Menschenalter
Einige Tage hat man mich in einer neurologischen Klinik auf den Kopf gestellt. Nach dem Ischiasanfall vor zwei Monaten wurden linker Fuß und Wade taub und blieben es bis heute.
Mehrfach in die Röhre. Neurologische Kleinfolter mit weidezaunähnlichen Stromschlägen. Viel Blutspende und eine Rückenmarkspunktion.
Gefunden wurde der Verursacher nicht. Aber unangenehme Möglichkeiten konnten immerhin ausgeschlossen werden. Die Suche muss also weiter gehen.



Die Klinik besteht aus etwa einem Dutzend denkmalsgeschützter Gebäude, die im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Ebenso alte Bäume stehen zwischen den Häusern, die sich sehr idyllisch an den Hang eines kleinen Flusstales schmiegen.



Sehr romantisch. Fast wie ein Erholungsheim.


Wenn da nicht die schreckliche Vergangenheit wäre, über die man auf dem im Wald versteckt gelegenen Friedhof informiert wird.





Dank an das Schicksal, dass ich nicht vor einem Menschenalter hier Patientin war...

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Sonntag, 26. Juni 2011
Jazz im Römerkastell
Im rekonstruierten Römerkastell Saalburg am Limes schauen einmal im Jahr römische Kaiser auf ein begeistert swingendes Publikum.



Bierkästen und Altäre vertragen sich.



Und es spielen bekannte Bands für ein Publikum oberhalb der Vierzig, eingeladen vom regionalen Lionsclub. Also für die Oldies mit Silberlocken, die mit dieser Musik sehr vertraut sind.





Gestern abend das Christoph Oeser-Trio und die Barrelhouse Jazzband aus Frankfurt. Ihr Bandleader Reimer von Essen hat gerade den Deutschen Jazzpreis erhalten.
Was mir gefällt: Reimer von Essen hat sich immer für den BUND eingesetzt und ihn auch finanziell unterstützt. Da freut mich sein Preis gleich doppelt!

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Montag, 20. Juni 2011
Von Wertarbeit und Konstruktionsfehlern


Beim heftigsten Regen in der vergangenen Woche hat es unseren Gartenpavillon erwischt.
Weil ich nachts um 3 bei Gewitter absolut keine Lust hatte, hinauszugehen, um die Wassersäcke aus dem Dach zu drücken, kam die Strafe auf dem Fuß. Nein, auf den Füßen des Zeltes.
Bei 25 Litern/m³ kein Wunder. Mal neun macht das mehr als 200 kg - das hält auch das stabilste Gestänge nicht aus.
Allerdings hat der Stoff des Daches prima gehalten, bis auf eine kleine Naht, die ich leicht selber nähen kann.
Und weil es sich um ein einheimisches Fabrikat handelt, konnten wir die verbogenen Beine sogar zu einem moderaten Preis nachbestellen - Made in China hätten wir als Totalschaden abschreiben können.

So werden wir demnächst wieder einen Pavillon aufstellen können. Bloß für den nächsten Starkregen muss ich mir was ausdenken. Eine Stütze, die verhindert, dass sich überhaupt Wassersäcke bilden. Oder einen Zwangsablauf...

Und wenn mir das gelingt, melde ich das der Firma als Verbesserungsidee. Mit Honorarvorschlag. ;-)

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