Mittwoch, 17. März 2010
Der 1. Muskelkater des Jahres


Heute lockte erstmals der Garten.
Bei gut 12° und Sonnenschein kann man doch nicht im Hause sitzen!

Die Wiese unter dem Nussbaum steht voller Schneeglöckchen und hellvioletten Krokussen. Unter dem Ilex haben sich die Winterlinge breit gemacht und die Spitzen des Bärlauchs schauen schon aus der Erde. Und nicht nur die - auch die Kaiserkronen haben schon dicke rote Triebe und verbreiten bereits ihren intensiven Knoblauchgeruch.

Mein Komposthaufen im neuen Garten besteht zu einem großen Teil aus den Blättern unseres Nussbaumes - er wird bis zum Reifen also eine längere Zeit brauchen. Heute habe ich ihn gelockert und mit einem Flechtzaun aus Weidenruten begrenzt. Der Zaun ist nicht perfekt und gleichmäßig geworden, aber wenn die Ruten anwachsen, wird im Sommer eine kleine grüne Wand vor dem Kompost stehen.



Im Nutzgartenteil habe ich ebenfalls gearbeitet und einer großen Plage (hoffentlich) einen kleinen Riegel vorgeschoben: Der Giersch hatte alle Flächen dort erobert und sich mit seinen Rhizomen weit verbreitet.
Und auch die Fliederhecke schickte dort dicke Wurzelausläufer bis in die Beete.
Da bleibt nur der Versuch, eine Wurzelsperre zu installieren. Dazu habe ich die Erde 10 cm abgehoben, die Fliederwurzeln gekappt, alles durch ein Kompostsieb geworfen und dabei hoffentlich auch etwas vom Giersch erwischt. Die abgehobene Fläche wurde mit Pappe bedeckt, diese gewässert und wieder mit der gesiebten Erde zugedeckt. Und auf dieser Fläche werde ich morgen Spinat einsäen - zum Ernten und zum Mulchen.
Und wenn doch wieder Giersch dort wachsen sollte, wird er unnachgiebig verspeist, zusammen mit dem Spinat.

Danach habe ich noch alle Beete abgerecht und vom Laub des Vorjahres befreit.

Und jetzt merke ich meine winterfaulen Muskeln...

... link (2 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 14. März 2010
In den Tempeln der Kunst
























... link (3 Kommentare)   ... comment


Samstag, 13. März 2010
Hansestädte
Hamburg und Bremen haben schon ihren besonderen Flair.



Als alte Bremerin -die nun schon den größten Teil des Lebens in Hessen lebt - erinnere ich mich noch gut an die Konkurrenzsituation beider Städte an Flüssen nahe der Nordseeküste.

Mit Blick auf die Städtewappen (Schlüssel und Tor) hieß es in Bremen immer: Wir haben den Schlüssel zum Tor der Welt!


Nun ist Hamburg ja eindeutig die größere der beiden alten Städte. Und außerdem leben unsere Kinder dort - also spielt jetzt aus der räumlichen Entfernung von 500 km die historische Konkurrenz um die Märkte für mich keinerlei Rolle mehr.

Hamburg hat die höheren Bürgerhäuser, vierstöckig meistens.



In Bremen ist alles etwas weniger groß und hoch und imponierend. Sozusagen gemütlicher.



Aus alter Kaufmannstradition spielen auch in Bremen Kunst und Kultur eine große Rolle.
Für die meisten der Bremer Museen fanden sich Mäzene, so auch für die Kunsthalle, die allerdings zurzeit im erweiternden Umbau ist.



Uns fehlt leider immer die Zeit, mehr als ein oder zwei der wichtigsten Austellungen in den verschiedenen Kunsthallen oder Museen zu besuchen.

Auch an Outdoor-Kunst herrscht kein Mangel...
Auch hier gibt es wie in allen Orten unseres Landes gesprühte Straßenkunst.



"Man tut es nicht, aber man macht es doch" steht auf dem Schild, welches das Männchen hochhebt.
Daran sieht man, wie anständig sogar die Bremer Sprayer sind...

... link (9 Kommentare)   ... comment