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Samstag, 6. Februar 2010
Gang in der Dämmerung
siria, 19:58h
In der "blauen Stunde" zwischen Tag und Nacht laufe ich fast immer allein mit meinem Hund durch die Felder. Die meisten Hundehalter haben ihren Gang schon absolviert.
Einen wunderbaren Blick hinunter auf den Ort und dann wieder hinauf zur Höhe - wie der Taunus ja seit jeher eigentlich genannt wurde -, ist mir aber eher im Sommer gegönnt, nach sonnigen wolkenlosen Tagen.
Heute verschwand die Landschaft im Nebel, der die gleiche Farbe wie die schneebedeckten Felder zeigte.
Eine zartgraue gezackte Linie wies den Übergang von Feld zu Himmel nur dort, wo Hecken die Felder besäumen. Stille. Die Natur in Watte verpackt.
Der Ort war heute nur an dem orangefarbenen Schimmer zu erahnen, den die Straßenlaternen in den Nebel ausschickten und der sich in den Abermillionen Wassertröpfchen am Himmel spiegelte.
Niemand begegnete uns auf den dunklen Bändern der schneegeräumten Feldwege. Finstere Gestalten am Wegesrand verwandelten sich im Näherkommen in Apfelbäume, zum Rhythmus meiner Schritte standen die groben Zaunpfähle Spalier.
Eine verzauberte Welt.
Einen wunderbaren Blick hinunter auf den Ort und dann wieder hinauf zur Höhe - wie der Taunus ja seit jeher eigentlich genannt wurde -, ist mir aber eher im Sommer gegönnt, nach sonnigen wolkenlosen Tagen.
Heute verschwand die Landschaft im Nebel, der die gleiche Farbe wie die schneebedeckten Felder zeigte.
Eine zartgraue gezackte Linie wies den Übergang von Feld zu Himmel nur dort, wo Hecken die Felder besäumen. Stille. Die Natur in Watte verpackt.
Der Ort war heute nur an dem orangefarbenen Schimmer zu erahnen, den die Straßenlaternen in den Nebel ausschickten und der sich in den Abermillionen Wassertröpfchen am Himmel spiegelte.
Niemand begegnete uns auf den dunklen Bändern der schneegeräumten Feldwege. Finstere Gestalten am Wegesrand verwandelten sich im Näherkommen in Apfelbäume, zum Rhythmus meiner Schritte standen die groben Zaunpfähle Spalier.
Eine verzauberte Welt.
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Freitag, 5. Februar 2010
Apfelwein primeur
siria, 18:47h
Heute ist mal wieder der große Abend, an dem die privaten Apfelweinkelterer der näheren Umgebung ihre "Stöffchen" des Jahres 2009 präsentieren. Quasi die Generalprobe für den Apfelweinwettbewerb im Sommer.
Da wird - in aller Freundschaft - viel gelobt und ebenso viel niedergemacht, zur großen Freude aller Teilnehmer. Eine echte Kultveranstaltung.
Und wie in den vergangenen Jahren bietet ein gut sortierter Käseladen dazu fünf Variationen von Handkäse an, damit die vielen kleinen Apfelweinproben (die sich dann doch zu einer etwas größeren Menge in den Verkostern ansammeln) nicht zu einem Totalausfall der Geschmacksknospen führen.
Traditionell isst man den Handkäse hier mit "Musik", also eingelegt mit Zwiebeln, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Kümmel. Es ist aber immer wieder spannend, wie man diesen einfachsten aller Käse mit verschiedenen Zutaten zu sehr raffinierten kalten und warmen Gerichten verwandeln kann!
Ein Abend also nicht nur für Trinker...
Da wird - in aller Freundschaft - viel gelobt und ebenso viel niedergemacht, zur großen Freude aller Teilnehmer. Eine echte Kultveranstaltung.
Und wie in den vergangenen Jahren bietet ein gut sortierter Käseladen dazu fünf Variationen von Handkäse an, damit die vielen kleinen Apfelweinproben (die sich dann doch zu einer etwas größeren Menge in den Verkostern ansammeln) nicht zu einem Totalausfall der Geschmacksknospen führen.
Traditionell isst man den Handkäse hier mit "Musik", also eingelegt mit Zwiebeln, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Kümmel. Es ist aber immer wieder spannend, wie man diesen einfachsten aller Käse mit verschiedenen Zutaten zu sehr raffinierten kalten und warmen Gerichten verwandeln kann!
Ein Abend also nicht nur für Trinker...
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Schon wieder mittendrin
siria, 23:53h
Die Proben für das Chorkonzert 2010 haben begonnen.
Wunderbare Musik: Das Stabat Mater von Giovanni Pergolesi für den Frauenchor.
http://www.youtube.com/watch?v=AmcVsrlmQMA
Und für den gemischten Chor das Requiem von John Rutter, sehr passend zum Konzerttermin am Totensonntag.
http://www.youtube.com/watch?v=UMyiCip_oX0
Rutter kennen sicher noch nicht alle Musikliebhaber.
Er ist Zeitgenosse, Jahrgang 1945, und er schreibt vor allem geistliche Musik.
Von Rutter habe ich unter anderem vor Jahren bereits das Magnificat singen dürfen - himmlische Klänge, lyrisch wie dramatisch... Rutter hat seinen ganz eigenen unverwechselbaren Stil.
Ich liebe ihn!
Wunderbare Musik: Das Stabat Mater von Giovanni Pergolesi für den Frauenchor.
http://www.youtube.com/watch?v=AmcVsrlmQMA
Und für den gemischten Chor das Requiem von John Rutter, sehr passend zum Konzerttermin am Totensonntag.
http://www.youtube.com/watch?v=UMyiCip_oX0
Rutter kennen sicher noch nicht alle Musikliebhaber.
Er ist Zeitgenosse, Jahrgang 1945, und er schreibt vor allem geistliche Musik.
Von Rutter habe ich unter anderem vor Jahren bereits das Magnificat singen dürfen - himmlische Klänge, lyrisch wie dramatisch... Rutter hat seinen ganz eigenen unverwechselbaren Stil.
Ich liebe ihn!
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