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Dienstag, 21. April 2009
Gelegentliche Erinnerungen
Heute spülte ich eine kleine Pellkartoffelgabel.
Mit der Hand, denn sie hat einen Holzgriff und ist daher nicht für die Spülmaschine geeignet.

Ich erinnere mich, dass ich sie 1963 in Düsseldorf gekauft habe, wo die Endausscheidung zum Deutschen Amateur-Jazzfestival stattfand. Meine Band mit mir als Sängerin durfte dabei sein, denn wir hatten die Vorentscheidung für Norddeutschland in Hamburg gewonnen.



In Düsseldorf traten sehr gute Musiker auf, beispielsweise der junge Volker Kriegel.

Einige meiner Band-Mitglieder haben sich damals in ihrer Instrumenten-Klasse gut platziert. Ich blieb ohne Preis, denn ich hatte Schwierigkeiten, meine eigene Stimme zu hören, da der Monitor auf der Bühne ausgefallen war.

Allzu schwer habe ich es nicht genommen, denn so groß war mein Ehrgeiz wieder nicht - dabei zu sein war schon ein Ereignis.

Aber der Holzwurm, der mir bereits über den Weg gelaufen war, bedeutete mir noch etwas mehr als der Wettbewerb... Er hatte mich nach Düsseldorf begleitet (und vermutlich auch ganz schön abgelenkt!)

Die kleine Gabel war ein weiteres Teil meiner "Aussteuer", die ich bereits Stück für Stück zusammentrug. Allzu viele Teile unserer ersten Ausstattung leben nicht mehr, aber diese kleine dreizinkige Gabel hat uns treu bis heute begleitet.

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Samstag, 18. April 2009
Frühlingsgefühle





Eine sehr gefährliche Zeit: Die Blumen schießen, die Bäume schlagen aus. (Verzeihung...) ;-)
Für Frauen ganz besonders. Es sollen schon Krötenweibchen bei der Paarungs-Party ertrunken sein, habe ich gehört...Und der Verkehr ist auch ziemlich gefährlich.

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Freitag, 17. April 2009
Geht einfach nicht
Wenn das Wetter wie heute ist, teils bedeckt, teils freundlich und mit angenehmen Temperaturen, dann schaffe ich es einfach nicht, meine Arbeit im Heimbüro endlich zu erledigen. Und da wäre zurzeit eigentlich eine ganze Menge zu tun.

Nicht jeder wird verstehen, dass ich begeistert Unkraut jäte und Blumensamen streue und dabei rissige trockene Hände mit schwarzen Trauerrändern bekomme, dafür aber eine schöne Gesichtsfarbe und vor allem einen guten Schlaf.
Muss man auch nicht.

Und der Lohn der Arbeit?
Ein sehr leckeres Wildkräutersüppchen aus Karotten, Kartoffeln, Giersch, Löwenzahn, Bärlauch, Vogelmiere und Gänseblümchen mit Fleischbrühe und Sahne und serviert mit Käsetoast...!

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