Donnerstag, 18. Dezember 2008
Teekesselchen
Die deutsche Sprache ist wirklich kompliziert mit ihren Mehrfachbedeutungswörtern.

Das merkt man besonders, wenn man Briefe in einer anderen Sprache schreiben will und im Wörterbuch nach einer unbekannten Vokabel sucht. Oder in einem anderen Land einkaufen will.

Das führt dann zu so putzigen Übersetzungsfehlern wie "un castillo con dos llaves" für das Schloss mit zwei Schlüsseln.

Nun habe ich nach einer Vignette für meinen jährlichen Familienbrief gesucht.
Aber leider konnte ich nur Pickerl gugeln. (Du lieber Himmel: wieviele europäische Länder beteiligen sich jetzt schon an dieser modernen Form der Wegelagerei!)


Na gut. Habe ich mir dann etwas ungeübt selber eine geschnitten.

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Anders, wie immer
Dreizehn Umweltaktive versammelten sich heute, nein gestern, bei Punsch, Quiche und Plätzchen um unseren Wohnzimmertisch.

Geplant war eine halbe Stunde Arbeit und anschließend zwei Stunden gemütlicher Teil.
Weil ja Weihnachten naht und wir ein arbeitsreiches Jahr hinter uns haben.

Wie üblich lief es dann doch ganz anders. Zwei Stunden lebhafte Diskussion und schließlich noch ein wenig Geplauder.

So kenne und liebe ich meinen Haufen. Auf diese Truppe kann ich richtig stolz sein.
Manche große Stadt hat nicht so viele aktive und interessierte BUND-Mitglieder wie unser kleines Dorf.

Und viele leckere Plätzchen haben die mitgebracht...

Die reichen bis Ostern. Oder mindestens bis zum Dreikönigstag.

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Mittwoch, 17. Dezember 2008
17


Unsere Enkeltochter, wie sie sich selber sieht.


Seit 15 Minuten steuert sie auf die Volljährigkeit zu.




Wie schön, wenn das ganze Leben noch vor einem liegt.

Und es muss hier mal gesagt sein: Wir sind sehr stolz auf sie, auf ihren Charakter und auf ihre Fähigkeiten.

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Sonntag, 14. Dezember 2008
Gedränge
Vor der schönen Kulisse des Hessenparks -einem Freilicht-Museum mit vielen Fachwerkhäusern - fand an diesem Wochenende der jährliche "ländliche" Weihnachtsmarkt statt.
Eine große Lebensmittelkette richtet ihn aus.

In kleinen Holzhütten wird das angeboten, was es auch sonst überall gibt: Fresswaren und Glühwein. Einige Schmuck-, Edelstein-, Seidenschal- und Wollmützenstände und etwas weihnachtlicher Dekorationskitsch bereichern das Angebot, einige wenige Handwerker führen ihre Fähigkeiten vor.
Und dazwischen drängen sich tausende Menschen, nachdem sie mit Shuttlebussen oder im eigenen PKW - stop-and-go und auf Parklückensuche - herangekarrt wurden.

Kann mir mal einer erklären, welche Sehnsucht Menschen umtreibt, stundenlange Anfahrt und anschließendes Geschiebe freudig auf sich zu nehmen, um dann endlich vor einem Waffelstand in der Schlange zu stehen?

Und warum ich ausgerechnet meinen Spaziergang mit dem Hund dorthin gemacht habe? Obwohl wir beide doch Menschenansammlungen lieber meiden?

Aufs Fotografieren habe ich verzichtet. Hinterköpfe vor Fachwerkgiebeln sind langweilig.

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