Freitag, 12. Dezember 2008
Letzte Chance
Ökosprit aus nachwachsenden Rohstoffen?

Der ist gar nicht ökologisch und wird die letzten Regenwälder vernichten.

Am 17. Dezember stimmt das Europäische Parlament über zwei Gesetzesvorlagen ab, die umfangreiche und langfristig ausgelegte Regelungen zu Agrosprit enthalten. Die darin festgelegten Agrosprit-Ziele bedeuten eine massive Ausweitung der Produktion von Agrarkraftstoffen.

Da die Produktion in der EU kaum noch erhöht werden kann, soll vor allem aus den Tropenländern massenhaft Agrosprit in Form von Palm-, Soja- und Jatrophaöl sowie Ethanol aus Zuckerrohr importiert werden, auf Kosten der Menschen, Regenwälder, Biodiversität und des Klimas.

Bitte nehmen Sie an der nachfolgenden Protestbriefaktion teil. Bitten
Sie die Abgeordneten des Europaparlaments, gegen diese Gesetze zu stimmen, oder, sofern noch möglich, alle Maßnahmen, die Agrosprit fördern, zu streichen.

Mit einem Klick auf die Seite von www.regenwald.org kann man die Zahl der Protestierer ganz leicht erhöhen.


Oder haben Sie heute schon was anderes gemacht, um die Erde zu retten?

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Freitag, 12. Dezember 2008
So...
...die letzten Blumenzwiebeln sind in der Erde.

Jetzt dürfen Schnee und Frost wieder kommen.

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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Kampf gegen Windmühlenflügel
Man merkt, dass wieder Wahlkampf in Hessen ist.

Nicht nur an den geschenkten Filzsternen oder Schokoweihnachtsmännern mit Partei-Empfehlung.

Nein, auch an den laut verkündeten altbekannten Positionen der hier im Kreis vorherrschenden konservativen Partei Cxx zu wichtigen Zukunftsthemen, die ich beim letzten Mal schon falsch und kurzsichtig fand.

Hat doch die Cxx-Mehrheit im Land vor zwei Jahren gegen den Protest aller Umweltverbände 15 Landschaftsschutzgebiete gekippt, unter Beifall der gleichfarbenen Mehrheit im Kreis. Die danach aber feststellen musste, dass dadurch die Gefahr bestand, dass Investoren auf die Idee kommen könnten, in unserer Mittelgebirgsregion Windräder zu installieren. Und Windräder sind ja wohl landschaftsverschandelnde Monster und des Teufels -im Gegensatz zur Atomenergie, die unser bisheriger Ministerpräsident und seine Freunde sehr lieb hat.

Nun soll hier doch wieder eine kleinere Landschaftsschutzverordnung beantragt werden - nur um Windräder zu verhindern...

"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." Chinesisches Sprichwort.

Und wer sich hinter einer Mauer verbarrikadiert, merkt nichts von abschmelzenden Polkappen und Gletschern, aussterbenden Tier- und Pflanzenarten, zunehmenden Sturmereignissen und steigenden Temperaturen.
Bis ihm das Wasser über die Mauer schwappt.

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