Mittwoch, 26. November 2008
Lampenschirm-Story
Vor mehr als 15 Jahren erwarb ich in einem Antikladen einen bronzenen Lampenfuß aus der Jugendstil-Zeit. Ohne Schirm.



Kein stoffbespannter Lampenschirm passte zum Fuß.
Also stand diese halbe Lampe viele Jahre unbenutzt herum.

Immer stellte ich mir einen Glasschirm dazu vor.

Ein wenig übte ich mich schon in der Tiffany-Technik.

Irgendwann vor etwa acht Jahren gab ich mir einen Ruck und entwarf ein Muster, dass zum Motiv auf dem Lampenfuß passen sollte:
Die Wildgans brauchte Wasserpflanzen und Sumpfgewächse: Seerose, Froschbiss, Sumpfcalla, Wasserminze, Igelkolben, Rohrkolben, Schwertlilie und Sumpf-Vergissmeinnicht. Und dazu eine Prachtlibelle und eine Spitzschlammschnecke.

Ich machte mich auf die Suche nach schönem Farbglas.



Eine Woche brauchte ich für das Schneiden, Beschleifen, Ummanteln mit Kupferfolie, Zusammenlöten, Verzinnen der sechs Dreiecke und sechs Rechtecke. Und noch einen Tag, um alles zu einem Schirm zu montieren und zu patinieren.

Neun Stunden täglich, denn ein geduldiger Mensch bin ich nicht. Der Schirm sollte fertig werden.




Immer in der dunklen Jahreszeit freue ich mich
nun an seinen intensiv leuchtenden Farben.




Schade, dass die Fotos das nicht wiedergeben...

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Dienstag, 25. November 2008
Aufgepasst
Wieder mal wollten Gauner an unseren Geldbeutel respektive in unseren Computer.
Mit dem schon sattsam bekannten Trick von Mails, in denen angekündigt wird, dass soeben verabredungsgemäß 2000 € von unserem Konto abgebucht worden seien und sich die Rechnung im Anhang befinde.
Den wir natürlich nicht aufmachen....Trojanische Pferdchen waren nie gut.

Außerdem: Welche Firma heißt bei uns schon Antone Steele oder Sondra Levy? Damit kann man vielleicht in den Staaten Bauern fangen. Aber hier?

Blöder Versuch...Gleich gelöscht.

Und in den Papierkorb wanderte auch der Brief eines Inkassobüros, das 60 € für einen angeblichen Verein "Nachbarschaftsxxxx" haben will, dem wir aufgrund eines Anrufs und/oder Klicks beigetreten seien. Oder so ähnlich.
Sind wir nicht. Und Geld gibt es auch nicht.

Wenn diese Halunken nur bei einem Bruchteil ihrer unberechtigt angeschriebenen Opfer Nervosität erzeugen und Erfolg haben, macht sich für sie vermutlich der ganze Aufwand bezahlt.

Gut, dass man im Netz auch gleich Informationen zu solchen Strolchen findet. Es scheint aber trotzdem sehr schwierig zu sein, denen das unsaubere Handwerk zu legen.

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Sonntag, 23. November 2008
Petite messe solennelle
Zwei Tage intensiver Proben für Rossinis berühmte Messe in der Fassung für Klavier und Harmonium, Chor und vier Solisten.

40 Sängerinnen und 15 Sänger (wie fast überall sind Tenöre heiß begehrte Mangelware), angefeuert und gefordert von unserem Dirigenten, der wirklich ein geduldiger und humorvoller Dompteur ist.

Am kommenden Sonntag ist das Konzert.
Karten sind noch zu haben...

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