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Mittwoch, 25. Juni 2008
Unerwartet durch die Mangel
siria, 01:33h
So schnell kann's gehen.
Heute morgen bin ich trotz Rückenschmerzen auf unserem Hof herumgekrochen und habe die Pflasterfugen von Grasbüscheln befreit. Wenn es regnet, ist das Basaltpflaster ohnehin schon schlüpfrig, aber mit Gras wird es richtig glatt.
Das war ein Fehler.
Nach meinem Mittagsschlaf zeigte mir die Wirbelsäule die rote Karte. Jede Bewegung war die Hölle.
Und dazu kam ein heftiges Stechen rechts im Oberbauch, wie zu meinen vergangenen (gallen-)steinreichen Zeiten.
Meine Hausärztin schickte mich gleich weiter an die chirurgische Ambulanz des Kreiskrankenhauses, als Notfall.
Dort nahmen mich ein freundlicher ukrainischer Assistenzarzt und ein bärbeißiger Krankenpfleger nach allen Regeln der Kunst auseinander - um einen Herzinfarkt auszuschließen oder heraus zu finden, was mein unklarer Befund zu bedeuten habe.
Nach vier Stunden in der Mangel (EKG, Röntgen von allen Seiten, Urinprobe, Blutbild, Ultraschall) stellte sich heraus, dass eigentlich alles in Ordnung ist - einzig der LDH-Wert (was immer das ist, muss ich gleich mal googeln) ist erhöht. Mein EKG ist perfekt. Und dass meine Wirbelsäule lädiert ist, weiß ich schon sehr lange.
Da bin ich die Solidargemeinschaft mal wieder teuer gekommen.
Ehrlich gesagt hatte ich bei meiner Ärztin nur mit einer Spritze in den Rücken gerechnet. Die wollte mir der Krankenhausarzt aber auch nicht geben, da mit Risiken verbunden.
Stattdessen durfte ich mir Tabletten holen, die mich vermutlich euphorisch machen werden.
Falls morgen die Türkei gewinnt und alle Nachbarn trauern, bin ich gut geschützt...
Heute morgen bin ich trotz Rückenschmerzen auf unserem Hof herumgekrochen und habe die Pflasterfugen von Grasbüscheln befreit. Wenn es regnet, ist das Basaltpflaster ohnehin schon schlüpfrig, aber mit Gras wird es richtig glatt.
Das war ein Fehler.
Nach meinem Mittagsschlaf zeigte mir die Wirbelsäule die rote Karte. Jede Bewegung war die Hölle.
Und dazu kam ein heftiges Stechen rechts im Oberbauch, wie zu meinen vergangenen (gallen-)steinreichen Zeiten.
Meine Hausärztin schickte mich gleich weiter an die chirurgische Ambulanz des Kreiskrankenhauses, als Notfall.
Dort nahmen mich ein freundlicher ukrainischer Assistenzarzt und ein bärbeißiger Krankenpfleger nach allen Regeln der Kunst auseinander - um einen Herzinfarkt auszuschließen oder heraus zu finden, was mein unklarer Befund zu bedeuten habe.
Nach vier Stunden in der Mangel (EKG, Röntgen von allen Seiten, Urinprobe, Blutbild, Ultraschall) stellte sich heraus, dass eigentlich alles in Ordnung ist - einzig der LDH-Wert (was immer das ist, muss ich gleich mal googeln) ist erhöht. Mein EKG ist perfekt. Und dass meine Wirbelsäule lädiert ist, weiß ich schon sehr lange.
Da bin ich die Solidargemeinschaft mal wieder teuer gekommen.
Ehrlich gesagt hatte ich bei meiner Ärztin nur mit einer Spritze in den Rücken gerechnet. Die wollte mir der Krankenhausarzt aber auch nicht geben, da mit Risiken verbunden.
Stattdessen durfte ich mir Tabletten holen, die mich vermutlich euphorisch machen werden.
Falls morgen die Türkei gewinnt und alle Nachbarn trauern, bin ich gut geschützt...
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Dienstag, 24. Juni 2008
Fieser Versuch per Mail
siria, 00:14h
Unter meinen heutigen e-Mails findet sich eine von einer Elvira grohmann (klein geschrieben), die mir ankündigt, dass vertragsgemäß von unserem Konto 1609 € als Paypalabbuchung eingezogen würden und ich im Anhang die Details zur Rechnung sehen könne.
Schätze mal, dass da jemand gerne an unser Geld möchte, denn weder kenne ich eine Elvira G. noch habe ich die Absicht, diese Summe herauszurücken - ich wüsste nicht, wofür...
In der Adresszeile steht auch keineswegs unsere Mail-Adresse, sondern eine Adresse, die vermutlich auf viele Homepage-Betreiber passen kann. Und wenn ich mit der Maus über den Namen Elvira G. fahre, sehe ich, dass eine belgische Internetadresse als Absender auftaucht.
Jetzt würde ich natürlich schrecklich gerne wissen, was im Anhang steht. Aber klar, dass ich mir dann wohl einen fiesen Virus einfange oder einem Trojaner die Tür öffne, also lasse ich das schön bleiben.
Ein Freund hat mir mal gesagt, dass man so einen Anhang speichern und mit dem Virenscanner überprüfen könne und ihn dann lesen, wenn er unbelastet sei.
Kann das einer der Computerexperten unter den Bloggern bestätigen? Oder ist das immer noch zu riskant?
Würde mich wirklich interessieren!
Schätze mal, dass da jemand gerne an unser Geld möchte, denn weder kenne ich eine Elvira G. noch habe ich die Absicht, diese Summe herauszurücken - ich wüsste nicht, wofür...
In der Adresszeile steht auch keineswegs unsere Mail-Adresse, sondern eine Adresse, die vermutlich auf viele Homepage-Betreiber passen kann. Und wenn ich mit der Maus über den Namen Elvira G. fahre, sehe ich, dass eine belgische Internetadresse als Absender auftaucht.
Jetzt würde ich natürlich schrecklich gerne wissen, was im Anhang steht. Aber klar, dass ich mir dann wohl einen fiesen Virus einfange oder einem Trojaner die Tür öffne, also lasse ich das schön bleiben.
Ein Freund hat mir mal gesagt, dass man so einen Anhang speichern und mit dem Virenscanner überprüfen könne und ihn dann lesen, wenn er unbelastet sei.
Kann das einer der Computerexperten unter den Bloggern bestätigen? Oder ist das immer noch zu riskant?
Würde mich wirklich interessieren!
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Montag, 23. Juni 2008
Treffen am Rhein
siria, 01:32h
Ein Wochenende mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus der Landespolitik im Rheingau. Etliche habe ich mehr als 10 Jahre nicht mehr gesehen.
Da gab es viel Gesprächsstoff!
Das Kaffeetrinken fand unter einem ausladenden, schattenspendenden Nussbaum statt.
10 m entfernt am Ende des Gartens verläuft die Rheinlinie der Eisenbahn - da konnte man alle paar Minuten nur schweigend die Gläser heben und warten, bis Güterzüge von mehreren 100m Länge vorbeigerauscht waren.
Wie können Menschen nur mit diesem Lärm leben?
Zwar wurde inzwischen eine grüne Schallschutzplanke aufgestellt, die den Lärmpegel um 10 db senkt ( das ist immerhin die Hälfte!). Aber der verbleibende Donnerhall ist immer noch nicht erträglich.
Auch die Nacht im Hotel bewies mir, welches Glück wir haben, so paradiesisch ruhig (mit gelegentlichen Ausnahmen) und dennoch mitten im Ort zu wohnen.
Pech, wenn man gerade ein Zimmer am Parkplatz zugeteilt bekommt...
Zugegeben, der Blick von der Hotelterrasse auf den Altvater Rhein, in dem sich zu später Stunde ein noch fast runder Mond spiegelte, war dafür wunderschön.
Heute Mittag habe ich dann meinem Navi gesagt, dass es mich auf dem schönsten Weg zurück nach Hause führen solle.
Das hat es dann auch getan. Hat eine Stunde länger gedauert als auf der Hinfahrt. Und das bei 32° in einem Auto ohne Klimaanlage...
Aber die Strecke war wirklich sehr schön.
Da gab es viel Gesprächsstoff!
Das Kaffeetrinken fand unter einem ausladenden, schattenspendenden Nussbaum statt.
10 m entfernt am Ende des Gartens verläuft die Rheinlinie der Eisenbahn - da konnte man alle paar Minuten nur schweigend die Gläser heben und warten, bis Güterzüge von mehreren 100m Länge vorbeigerauscht waren.
Wie können Menschen nur mit diesem Lärm leben?
Zwar wurde inzwischen eine grüne Schallschutzplanke aufgestellt, die den Lärmpegel um 10 db senkt ( das ist immerhin die Hälfte!). Aber der verbleibende Donnerhall ist immer noch nicht erträglich.
Auch die Nacht im Hotel bewies mir, welches Glück wir haben, so paradiesisch ruhig (mit gelegentlichen Ausnahmen) und dennoch mitten im Ort zu wohnen.
Pech, wenn man gerade ein Zimmer am Parkplatz zugeteilt bekommt...
Zugegeben, der Blick von der Hotelterrasse auf den Altvater Rhein, in dem sich zu später Stunde ein noch fast runder Mond spiegelte, war dafür wunderschön.
Heute Mittag habe ich dann meinem Navi gesagt, dass es mich auf dem schönsten Weg zurück nach Hause führen solle.
Das hat es dann auch getan. Hat eine Stunde länger gedauert als auf der Hinfahrt. Und das bei 32° in einem Auto ohne Klimaanlage...
Aber die Strecke war wirklich sehr schön.
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