Sonntag, 6. Januar 2008
Ruhe im Karton
Seit heute Mittag sind alle wieder weg. Kinder und Enkelsohn sind auf dem Weg in den Norden. Die Enkeline ist gestern in die andere Richtung gefahren und steht bereits auf der Skipiste.

Alle sind wieder fit - bei uns Alten grummelt es noch etwas im Bauch, aber das wird sich auch bald legen.

Aber geht mir weg mit Keksen oder Süßigkeiten....

Das Haus ist wieder einigermaßen übersichtlich, die Betten abgezogen, die Spiele eingeräumt.

Warum vermisst man diese bunte und unruhige Gesellschaft bloß immer so sehr??? (Obwohl man doch auch ganz froh ist, wieder zu anderen Dingen zu kommen, die liegen geblieben sind...)

Weihnachten ist endgültig vorbei. Die Sterne und Kugeln sind eingepackt, das rieselnde Fichtengrün auf dem Kompost gelandet.
Der Kalender ist schon wieder vollgeschrieben - zwei Kurzreisen nach Bremen und in den Schwarzwald stehen im Januar auch an.

Ein bisschen Flucht vor der Landtagswahl ist mit dabei - aber natürlich werde ich briefwählen. Hab bloß keine Lust, den Tag im Wahllokal zu verbringen und Zettel auszugeben, wie es meine Verpflichtung als Gemeindevertreterin wäre.
So nach 30 Jahren und xx Wahlen ist es auch mal gut mit dem Pflichtbewusstsein.

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Donnerstag, 3. Januar 2008
Lazarett
Der Noro-Virus hat zugeschlagen. Unser Haus ist in eine Krankenstube verwandelt.

Gegessen wird fast nichts - bleibt ja doch nicht drin.

Ich kann leicht ein paar Kilo drangeben, aber auf diese Weise macht es überhaupt keinen Spaß.

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Mittwoch, 2. Januar 2008
Kriegszustand
Drei Tage hat sich unsere arme Hündin Noua nicht vor die Tür getraut.

In ihrem fast 10jährigen Hundehirn hat sich der Zeitpunkt für den jährlichen Raketenangriff auf ihr Gemüt fest eingebrannt: Weihnachtsbäumchen, Kerzenlicht, Besuch, dann Kriegszustand. Schon zwei Tage vor Sylvester sind nur noch Waldspaziergänge möglich. Schon der kleinste Knallfrosch versetzt sie in Panik.
Der Sylvestertag macht sie zum zitternden Häufchen Elend, welches Schutz zwischen meinen Hosenbeinen, unter meinem Bett oder im begehbaren Schrank sucht.
So viele Streicheleinheiten, wie sie brauchte, kann ich ihr gar nicht geben.



Wie sag' ich es bloß meinem Hunde: Dass nämlich nicht der Himmel auf unsere Köpfe stürzt, dass dieses Feuerwerk ganz friedlich gemeint ist und ja auch zeitweilig sehr schön aussieht.

Wir leiden mit ihr.

Gibt es eigentlich Ohropax für Hunde (kann ich erfragen, die werden nämlich in unserem Dorf hergestellt) oder soll ich ihr lieber ein sedierendes Mittel beim Tierarzt besorgen?

P.S. Unsere Katzen nehmen es erheblich gelassener. Hauptsache, der Fressnapf ist voll.

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