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Montag, 3. Dezember 2007
Nach dem Konzert
siria, 00:18h
Das große Ereignis für unseren Chor ist vorüber, diese Kombination aus Jazz und Klassik. Auch in unserem beschaulichen Dorf fand das ein großes Echo. Wo bekommt man Barock bis Zeitgenössisches innerhalb von 1 1/2 Stunden sonst live und qualitätvoll geboten?
Die Solisten -Lehrer unserer Musikschule und elf Streicherinnen und zwei Sängerinnen von der Hochschule in Frankfurt- waren großartig. Auch der Chor hat sich ohne größere Fehltöne wacker gehalten.
In der kommenden Chorprobe erwarten wir dann die Kritik unseres Dirigenten und Chorleiters und können vielleicht erste Aufnahmen hören.
Ehrlich gesagt: Etwas Bedenken hatte ich schon, ob dieses teils sehr moderne Programm auch die älteren Zuhörer ansprechen würde. Aber der Beifall war auch von ihrer Seite groß.
Nach dem Konzert konnte ich dann endlich auch etwas essen. Für Freunde und Familie hatte ich schon am Vormittag vorbereitet:
Estoufade à la Provence mit Reis aus der Camargue, einen großen gemischten Salat und als Dessert Birnen mit Maronenpürree und Schlagsahne, danach noch Espresso und Kuchen.
Zufrieden und satt.
Die Solisten -Lehrer unserer Musikschule und elf Streicherinnen und zwei Sängerinnen von der Hochschule in Frankfurt- waren großartig. Auch der Chor hat sich ohne größere Fehltöne wacker gehalten.
In der kommenden Chorprobe erwarten wir dann die Kritik unseres Dirigenten und Chorleiters und können vielleicht erste Aufnahmen hören.
Ehrlich gesagt: Etwas Bedenken hatte ich schon, ob dieses teils sehr moderne Programm auch die älteren Zuhörer ansprechen würde. Aber der Beifall war auch von ihrer Seite groß.
Nach dem Konzert konnte ich dann endlich auch etwas essen. Für Freunde und Familie hatte ich schon am Vormittag vorbereitet:
Estoufade à la Provence mit Reis aus der Camargue, einen großen gemischten Salat und als Dessert Birnen mit Maronenpürree und Schlagsahne, danach noch Espresso und Kuchen.
Zufrieden und satt.
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Samstag, 1. Dezember 2007
Last-minute-Adventskranz
siria, 18:45h
Alle Jahre wieder kommt die Adventszeit absolut unerwartet.
Alle Jahre wieder stelle ich fest, dass es doch ganz nett wäre, einen Adventskranz in der Wohnung und an der Haustür und dem Gartentor zu haben. Allein wegen des Duftes.
Und dann beginnt die Jagd nach Zweigen.
In diesem Jahr habe ich der Douglasie unserer Nachbarn den untersten Ast geklaut ( so ein Baum gehört sowieso nicht in einen Hausgarten), von der Grünecke stammen Thuja und und Eibe. Buchsbaum und Ilexbeeren habe ich selber. Efeufrüchte wachsen an der Stadtmauer und Weidenzweige schneide ich von den Kopfweiden auf unserem BUND-Grundstück.
Und dann geht es an die Arbeit. Es entstehen absolut umweltfreundliche Kränze für Tisch und Tür - ohne Metall oder Plastikschaum, nur mit verrottbarem Sisalband gebunden, also ökologisch p.c. und nahezu gratis.
Und die Adventsstimmung gibt es noch als Bonus dazu.




Alle Jahre wieder stelle ich fest, dass es doch ganz nett wäre, einen Adventskranz in der Wohnung und an der Haustür und dem Gartentor zu haben. Allein wegen des Duftes.
Und dann beginnt die Jagd nach Zweigen.
In diesem Jahr habe ich der Douglasie unserer Nachbarn den untersten Ast geklaut ( so ein Baum gehört sowieso nicht in einen Hausgarten), von der Grünecke stammen Thuja und und Eibe. Buchsbaum und Ilexbeeren habe ich selber. Efeufrüchte wachsen an der Stadtmauer und Weidenzweige schneide ich von den Kopfweiden auf unserem BUND-Grundstück.
Und dann geht es an die Arbeit. Es entstehen absolut umweltfreundliche Kränze für Tisch und Tür - ohne Metall oder Plastikschaum, nur mit verrottbarem Sisalband gebunden, also ökologisch p.c. und nahezu gratis.
Und die Adventsstimmung gibt es noch als Bonus dazu.




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Samstag, 1. Dezember 2007
Kindergeburtstag
siria, 00:38h
Jetzt ist sie schon wieder ein Jahr älter. Dabei hat sie doch gerade erst einen runden Geburtstag gefeiert...

Wenn ich an die Geburt meines ersten Kindes denke - und das ist Frau Stella nun mal -, dann fallen mir etliche Merkwürdigkeiten ein: Zehn (!) junge Mütter lagen in einem Schlafsaal des katholischen St. Josef-Stiftes im sonst evangelischen Bremen und wurden liebevoll betreut von Nonnen mit weißen Flügelhauben. Die neugeborenen Babies bekam man erst 24 Stunden nach der Geburt wieder zu sehen - dann platzte man allerdings auch vor Milch, und die Säuglinge waren so hungrig, dass es mit dem Stillen auch sofort klappte.
Kein Rooming-in, sondern Babyfüttern exakt alle vier Stunden.
Und der junge Vater, mein Holzwurm, kam gratulieren. Stolz wie Oskar. Und mit vier (!) roten Nelken in der Hand.
Und voll Angst, irgend etwas an dem Kind abzubrechen.
Und in der Geburtsanzeige stand: Wir freuen uns über die Geburt unserer ersten Tochter.
Weil nämlich seit vielen Generation in unserer mütterlichen Linie immer die älteste Tochter wieder zwei Töchter bekam.
Ich war zwar das ältere von zwei Mädchen, habe aber die Tradition gebrochen und die Ankündigung nicht wahr gemacht. Unser zweites Kind war ein Junge.

Wenn ich an die Geburt meines ersten Kindes denke - und das ist Frau Stella nun mal -, dann fallen mir etliche Merkwürdigkeiten ein: Zehn (!) junge Mütter lagen in einem Schlafsaal des katholischen St. Josef-Stiftes im sonst evangelischen Bremen und wurden liebevoll betreut von Nonnen mit weißen Flügelhauben. Die neugeborenen Babies bekam man erst 24 Stunden nach der Geburt wieder zu sehen - dann platzte man allerdings auch vor Milch, und die Säuglinge waren so hungrig, dass es mit dem Stillen auch sofort klappte.
Kein Rooming-in, sondern Babyfüttern exakt alle vier Stunden.
Und der junge Vater, mein Holzwurm, kam gratulieren. Stolz wie Oskar. Und mit vier (!) roten Nelken in der Hand.
Und voll Angst, irgend etwas an dem Kind abzubrechen.
Und in der Geburtsanzeige stand: Wir freuen uns über die Geburt unserer ersten Tochter.
Weil nämlich seit vielen Generation in unserer mütterlichen Linie immer die älteste Tochter wieder zwei Töchter bekam.
Ich war zwar das ältere von zwei Mädchen, habe aber die Tradition gebrochen und die Ankündigung nicht wahr gemacht. Unser zweites Kind war ein Junge.
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