Dienstag, 13. November 2007
Flugblätter


Das war vor einer Woche.
Jetzt sind alle weg.

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Sonntag, 11. November 2007
Panforte di Siena


Vor Jahrzehnten brachte mir meine Großmutter von einer Toskana-Reise eine ganz besondere Süßigkeit mit: Panforte di Siena. Ein Fruchtkuchen, der sich lange hält, wenn man sich zurück halten kann.
Er war in einer wunderschönen Schachtel verpackt.
Nur ganz selten wurde er mal in Deutschland angeboten - in derselben historischen Schachtel. Und immer war ich wieder begeistert.
Nun habe ich endlich ein Rezept gefunden und konnte den geliebten Panforte auch gleich nachbacken:

125 g geschälte, halbierte Mandeln mit
125 g ganzen Haselnüssen ohne Fett anrösten.

In eine große Schüssel fein gehackt dazugeben:
185 g kandierte Ananas
185 g getrocknete Aprikosen
185 g Feigen
40 g Zitronat
40 g Orangeat

Darüber werden gesiebt
95 g Mehl
1 EL Kakao
1 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz


110 g Zucker
190 g Akazienhonig
werden in einem Topf langsam erhitzt, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Eine Minute kochen lassen.

Diesen Sirup über die Zutaten oben gießen und sofort mit einem Metalllöffel verrühren.
Die so entstandene klebrige Masse mit feuchten Händen fest in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform drücken.
Backzeit bei ca. 170° etwa 35-40 Minuten.

Nach dem Erkalten das Backpapier vom Panforte abziehen. Er sollte frühestens nach zwei Tagen angeschnitten werden. Serviert wird er dick mit Puderzucker bestreut und in sehr schmale Streifen geschnitten.
In Folie gewickelt hält er sich Wochen lang.



Dies ist zwar nicht meine vertraute Verpackung - aber auch ganz hübsch.
Hier ist die von Sapori, die habe ich gemeint:

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Samstag, 10. November 2007
Kommunikationswege
Weil ich fast täglich in diversen Blogs herumspaziere, meine Umwelt nach Motiven für etliche Fotoblogs absuche und auch fast 100 Tage ein eigenes beschicke, schaue ich höchstens noch die Nachrichten und vielleicht den Sonntagskrimi im Fernsehen an.
Für anderes habe ich keine Zeit.
Und ehrlich gesagt: Ich vermisse nichts.
Bloggen, diese Mischung aus Tagebuch, Miniatur-Roman und Fotoalbum ist doch viel kreativer.

Und spannend ist es schon, über den eigenen Bildschirmrand hinaus und in die Blogs unbekannter Menschen zu spähen. Komisch, dass die einem dann irgenwann sehr vertraut werden....

Eigenartigerweise schreibe ich auch mehr Briefe. Zwar auf elektronischem Wege, was natürlich einer individuellen Kalligrafie den Garaus macht - aber immerhin.
Manche vermissen natürlich die hübschen bunten Märkchen auf dem Umschlag.

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