Dienstag, 4. September 2007
Metallzeit
Wird man älter, beginnt die Metallzeit: Silber in den Haaren, Gold in den Zähnen, Blei in den Knochen.

So ist das Leben. Wenn man das Metallzeitalter vermeiden möchte, muss man früh sterben.

Aber eigentlich ist das Leben doch viel netter. Nur
spätestens wenn es irgendwo zwickt, erinnert man sich seufzend an die vielen guten Übungen, die gesund und mindestens um gefühlte Jahrzehnte jünger machen sollen.

Und weil alles in der Gruppe besser geht, besuche ich seit vielen Jahren das Rückentraining bei Ilse. Sie quält mich und eine Handvoll anderer Frauen im Großmutteralter auf eine sehr freundliche und fürsorgliche Weise, mutet unseren Muskeln viel "gesunden Schmerz" zu und freut sich, dass wir alle zu unserem Besten schnaufen und stöhnen.
Weil sie selbst in unserem Alter ist, weiß sie natürlich am besten, wie man so fit bleibt wie sie selbst.

Sie ist unentbehrlich! Wenn ich dienstags ihre Stunde versäumen muss, bin ich unglücklich. Ilse ist das wertvollste Anti-Aging-Mittel, das man rezeptfrei kaufen kann.

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Montag, 3. September 2007
Klack, klack, klack...




Seit zwei Tagen hören wir wieder das vertraute Geräusch, das den Herbst ankündigt: Die Walnüsse fallen.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine gute Ernte.
Vorerst allerdings müssen wir viele Verbeugungen vor unserem Baum machen - Nüsse sind Bückware.
Aber danach werden wir auch belohnt.

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Montag, 3. September 2007
Museumsdienst


Drei Stunden freiwilliger Dienst im Archäologischen Museum, unten im Keller des alten Rathauses aus dem 16. Jahrhundert.
Dies Museum wurde praktisch in Eigenleistung aufgebaut, unterstützt von Spenden, aber mit monatelanger Arbeit vor allem von zwei Mitgliedern unseres archäologischen Arbeitskreises.
Nun sitzt an jedem Sonntagnachmittag ein freiwilliger Mitarbeiter und erklärt interessierten Besuchern die Ausstellung: Alle Funde, die der Arbeitskreis bei (genehmigten) Feldbegehungen oder wissenschaftlich begleiteten Grabungen im ehemaligen Landkreis Usingen zusammengetragen hat, sind hier ausgestellt. Dazu noch etliche Altfunde, die seit Jahrzehnten in Magazinen schlummerten.
Weil wir Betreuer selbst an den Grabungen und Begehungen teil genommen haben, können wir natürlich auch sehr anschaulich berichten.
Ganz besonders fesselnd ist das Modell des bandkeramischen Langhauses. Die Uni Frankfurt hatte es uns geschenkt, allerdings war es in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand.
Aber weil ja Mädchen gerne mit Puppenstuben spielen, hatte ich viel Freude daran, es zu sanieren und zu möblieren.
Jetzt ist es ein anschauliches Modell für das Leben vor 7000 Jahren, und nicht nur die Kinder haben ihren Spaß daran.
Aber Ideen für Verbesserungen habe ich schon im Hinterkopf...

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