Samstag, 7. November 2015
World Technology Award 2015
In ein paar Tagen fliegt unser Sohn nach New York.
Nicht zum Shopping, denn den Smoking für die Veranstaltung wird er sich leihen.

Er ist nämlich unter den Finalisten in der Sparte Entertainment. In der Nominierungsliste stand anfangs nur der Name des Chefprogrammierers, aber da dessen Arbeit auf der Entwicklung unseres Sohn fußt, wurde dieser nachnominiert. Die besondere Kombination aus Roboter und High Speed Camera für spezielle Filmeffekte gab es zuvor noch nicht - die hat unser Sohn ausgetüftelt.

In der Liste der Nominierten finden sich illustre Namen. In der Sparte Politik beispielsweise Papst Franziskus...

Keine Frage, dass wir Eltern vor Stolz platzen und sämtliche Daumen drücken..!


Ergänzung:
Die technische Begabung liegt in der Familie, denn auf unsere Enkeltochter (knapp 24) wird demnächst ein Patent auf eine spezielle Drucktechnik angemeldet, die sie im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit im Fach Maschinenbau entwickelt hat. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm... :-)

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Dienstag, 3. November 2015
Geschafft...
...und das im doppelten Wortsinn.
Glücklicherweise sind alle Blätter unseres 40 Jahre alten Walnussbaumes in nur wenigen Tagen herabgefallen. Nun endet also endlich nach rund vier Wochen die Erntezeit. Durchschnittlich zwei bis drei Stunden habe ich täglich für das Aufsammeln, Verlesen und das Laubkehren gebraucht. Und auch der Holzwurm hat noch viel Arbeit für das Trocknen der Nüsse aufgewendet.





Die meisten Blätter habe ich auf unserem Kompost untergebracht, nachdem ich sie auf dem Rasen ziemlich mühsam mit meinem Handrasenmäher zerkleinert habe. Wenn sich auch nur eine herabgefallene Nuss unter dem Laub versteckt hatte, blockierte das die Messer des Mähers. Das machte die ganze Sache ziemlich anstrengend.
Zerkleinerte Nussbaumblätter geben eine wunderbare schwarze Erde, aber der Kompostierungsvorgang dauert länger als mit anderem Grünzeug.

Interessanterweise hängen am blattlosen Baum aber immer noch recht viele Nüsse, weil sie mit der eingetrockneten grünen Hülle verklebt sind. Bei den kommenden Stürmen werde ich dann wieder sammeln können.
Dabei hatten wir in diesem Jahr eine Superernte. In den vergangenen Jahren waren es etwa zwei Zentner Nüsse. Aber in diesem Jahr werden es wohl weit mehr als drei Zentner werden.
Da bei unseren Nüssen auf ein Kilogramm etwa 150 Stück gehen, habe ich also mindestens 22 500 Nüsse aufgelesen und einen recht großen Teil davon noch von der Hülle befreien müssen. Der trockene Sommer ist wohl die Ursache dafür, dass sich die Früchte nicht so leicht von ihrer Hülle trennen konnten.





Die viele Arbeit macht unsere Nüsse so kostbar, dass sie nur der Familie und lieben Freunden zugute kommen! Aber sie halten gut getrocknet auch zwei Jahre - falls es im nächsten Jahr keine Nüsse gibt.

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Donnerstag, 29. Oktober 2015
Ein Ende nach 40 Jahren
Vor drei Wochen verstarb nach langer Krankheit die Nachbarin, deren Garten und Haus wir vor 1 1/2 Jahren gekauft haben, und die seither Mieterin in diesem Haus war. Zuletzt war klar, dass die alte Frau (ein knappes Jahrzehnt älter als ich..) nicht mehr aus dem Krankenhaus und Pflegeheim in ihre Wohnung zurückkehren würde. So begannen der Erbe mit seiner Mutter mit der Auflösung des Haushaltes. Die meiste Arbeit blieb der Mutter, denn ihr Sohn hat einen Job mit langer Arbeitszeit. Daher unterstütze ich sie seit mehreren Wochen. Etliche brauchbare Gegenstände kann ich noch für die Flüchtlingsarbeit verwenden. Vieles aber ist so abgewohnt, dass es nur noch in Säcke gepackt und entsorgt werden kann.

Vermutlich nächste Woche wird dann ein Container vor das Haus gefahren werden, in dem dann alles verschwindet, was bis dahin keine Abnehmer gefunden hat.

Es ist schon ein sehr eigenartiges Gefühl, in den Hinterlassenschaften eines langen, aber sehr bescheidenen Lebens zu räumen. 40 Jahre lang haben wir als Nachbarn Wand an Wand gelebt und sind gut miteinander ausgekommen. Befreundet waren wir nicht, aber in den letzten Jahren haben wir uns nach dem Tod des Mannes und später nach dem plötzlichen Herztod der Tochter (wie ihre Mutter eine starke Raucherin) um sie gekümmert. Außer dem Patensohn gab es keine Verwandten mehr. Aber auf dem Dorf ist man nie ganz allein. Die Nachbarschaft funktioniert hier noch.

Für uns hat der Tod der Nachbarin ziemlich aufregende Konsequenzen. Davon demnächst mehr.

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