Sonntag, 22. Juni 2014
Mein offener Garten
Nun hat unsere Gemeinde in einem Schnellschuss beschlossen, dass es auch hier den Tag der offenen Gärten geben soll.
Und das ausgerechnet Ende Juni. Wo doch die Natur schon viel weiter ist.
Die meisten meiner Rosen sind bereits verblüht, ebenso die Pfingstrosen, der Wiesensalbei, der Sommerjasmin und andere blühende Sträucher, etliche der verschiedenen Storchenschnäbel, Rittersporn und Türkenmohn.

Die Wiesenmargeriten musste ich schon zurück schneiden, sie waren zu lang geworden und fielen um, und die Lichtnelke bildet schon Samen.
Wie dumm, den Termin so spät zu legen. Jetzt beginnt doch die sommerliche Blühpause, bevor alles viel Pflanzen noch einmal durchtreiben und erneut Knospen bilden. Bevor die Ringelblume und der Phlox mit seinen leuchtenden Farben Glanzpunkte im Garten setzen.

Wie kann man eine gute Idee nur so stümperhaft und ahnungslos umsetzen?

Vielleicht sollte ich es mit einigen Gartenbesitzern selber in die Hand nehmen und im nächsten Jahr vor dem 15. Juni die Gärten öffnen. Dann , wenn alle Gartenliebhaber stolz auf ihre kleinen Paradiese sind, weil sie in ihrer größten Pracht stehen...

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Montag, 16. Juni 2014
Uff.....
...welche turbulente Woche liegt hinter mir:
Fahrt nach Hamburg zur Schwägerin, die (hoffentlich nur vorübergehend) in einem Pflegeheim leben muss.
Weiter nach Hamburg zum Familientreffen anlässlich der Taufe der Enkelin einer Cousine. Gut, dass ich bei unserer Tochter immer ein Gästebett habe.
Mit meiner Schwester einen Besuch bei einer hoch betagten alten Verwandten gemacht. Dann zu ihr in die Lüneburger Heide, wo mich am nächsten Tag mein Sohn aufpickte und mit mir zurück in den Taunus kutschte.
Und dann fing die Arbeit erst richtig an, denn für zweieinhalb Tage stand ein Drechslertreffen mit knapp 20 starken Männern auf unserem Hof an. Da waren viele Tische und Stühle zu stellen, ein Zelt aufzubauen und Betten vorzubereiten.
Auch wenn das Catering nicht in meiner Verantwortung lag, so wurde mit dem Namensschild "Legislative" doch sehr gut beschrieben, welche Aufgabe mir zugedacht war.
Gut, dass ich eine leistungsfähige Spülmaschine besitze. Gut, dass im Hof ein Schrank mit sehr viel Geschirr, Gläsern und Besteck für mehr als 50 Leute steht - so war immer genug Nachschub vorhanden.

Und wie das so ist, gab es gleichzeitig zur Drechsler-Invasion auch außerhalb Verpflichtungen und Angebote.
Im Hessenpark trat unser Chor als einer von 40 Chören anlässlich des 40jährigen Bestehens dieses großartigen Freilichtmuseums auf. Sieben Bühnen waren dafür aufgebaut...
Am Sonntag der riesengroße jährliche Flohmarkt in der Nachbarstadt, wo es viel zu gucken und (glücklicherweise) wenig zu kaufen gab, was ich unbedingt brauchte.

Aber danach konnte ich Gartenideen klauen, denn am Wochenende fand außerdem der Tag der offenen Gärten im Weiltal statt.
Ach ja...Warum haben wir denn keinen Bach hinter dem Haus und einen verwunschenen Garten am Hang...??
Schöne Gärten erfreuen einfach das Herz!

Und im Nachgang muss jetzt aufgeräumt werden...
Wo 20 Drechsler beisammen sind, fallen in der Werkstatt viele Späne. Und finden sich im ganzen Haus wieder...:-))

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Freitag, 6. Juni 2014
Noch was zum Thema Partnerschaft :-)

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