Dienstag, 24. September 2013
Was man für einen Garten so alles braucht
In den letzten beiden Tagen war das große Aufräumen in allen gartenrelevanten Räumen dran.

Das verglaste Hühnerhaus -zurzeit verwaist, die drei alten Hühnerdamen ruhen jetzt in der Gefriertruhe - ist ja mein Anzuchtraum. Hier sind Gartenscheren, Bindedraht, große Tontöpfe, Sämereien und Blumenzwiebeln greifbar und vielerlei andere Dinge, die im Garten benötigt werden. Hier gibt es Flächen, auf denen im Frühjahr meine Minigewächshäuser stehen können. Und unter den Rosten zu meinen Füßen werden bald auch wieder Hühner wohnen, im Sand baden, Eier legen und das Häuschen durch eine Klappe in den Hühnerhof verlassen können.



Im fensterlosen "Räumchen" daneben hängen Spaten, Grabgabeln, Hacken, Kompostsieb, finden sich Berge von kleinen Blumentöpfen, Noppenfolien und Jutebahnen und ähnliche Utensilien.
In beiden Räumen durfte ich sehr viel Staub schlucken und schaufelweise Mäusekot zusammenkehren.
Ganze Mausefamilien partizipieren am leckeren Biofutter der Hühner...

Und dann gibt es da noch eine alte, offene Garage, in der sich Rasenmäher mit Gartenhächsler, Liegestuhl mit Feuerschale trifft und große Erdwannen viel Platz einnehmen. Dort ist auch noch vor dem Winter eine ordnende Hand nötig. Hier hat die Katzenpolizei das Sagen, Pech für die Mäuse...

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Sonntag, 22. September 2013
Liebe Wahlmuffel...
...schaut mal bei Plassmann im Archiv am 18.September nach.
(Liest ja nicht jeder die Frankfurter Rundschau.)

Wir hier am Ort haben gleich dreimal die Wahl: Bundestag, Landtag und einen neuen Bürgermeister.

Es wird spannend. Nicht nur die Bundeskanzlerin ist ein wenig aufgeregt...

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Donnerstag, 19. September 2013
Erntezeitnot
Die Himbeerzeit ist fast vorbei, noch einige dicke Tulameen-Himbeeren hängen, aber werden nicht mehr so süß wie im Sommer. An meiner dornenlosen Brombeere reift jeden Tag eine Handvoll Früchte, gerade genug für den kleinen Genuss zwischendurch.
Die Weintrauben nehmen schon eine gleichmäßige blaue Färbung an, aber sie warten noch auf goldene Herbsttage, um ihren wunderbaren Muskateller-Duft zu versenden, der ihre Reife anzeigt.
Tomaten erröten unter ihrem Dach immer noch (die größte Fleischtomate brachte über 500g auf die Waage!), und in diesem Jahr hatte ich einen riesigen Ertrag an zuckersüßen gelben Mini-Tomaten.

Auch das Apfel- und Birnenspalier trägt wieder recht gut. Die beiden Sorten Äpfel kann man recht gut und lange lagern, aber die Williams-Christ-Birne wird bei voller Reife zwar köstlich im Aroma, doch leider sehr schnell morsch.
Heute habe ich daher zwei große Körbe Birnen geerntet und geschält, Birnenhälften eingefroren und als Kompott eingemacht, fünf dicke Beutel Zwetschen entsteint und eingefroren und einen Sirup aus Aronia (Apfelbeere) und Kornelkirsche gekocht.
Die ersten Walnüsse fallen. Jetzt wird es glatt auf dem gepflasterten Hof. Die Zeit des Bückens und des Fegens beginnt.

Ja, und dann kam noch der Holzwurm mit einem vollen Pilzkorb aus dem Wald...

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