Mittwoch, 15. Mai 2013
Bin im Garten
Kaum ist man mal ein paar Tage verreist, kennt man seinen Garten nicht wieder.
Ein grüner Dschungel...Der Frühling kam spät, aber nun ist alles auf einmal da, was in anderen Jahren schön nacheinander wächst. Und alle Pflanzen haben sich gegenseitig in die Höhe getrieben.
Der Flieder blüht und auch der Blauregen wird bald seinen süßen Duft verströmen.
Heute habe ich mein neues Tomatenhaus eingeweiht und viele geschenkte Tomatenpflänzchen in den Boden gesenkt. Und die Wiese mit Muskelkraft und einem uralten Eisenrasenmäher gekürzt. Und wieder mal versucht, Giersch und den kriechenden Hahnenfuß zu dezimieren. Einen 350-Liter-Sack habe ich wieder voll bekommen, der ist so schwer, dass ich ihn kaum ins Auto heben kann. Der kommt nicht auf den eigenen Kompost, sondern in die Gemeinde-Grünecke, die zur Rotte (hoffentlich) höhere Temperaturen entwickelt.
Aber es gibt eine schöne Methode, Giersch zu nutzen:

Kräuterlimonade
Gleiche Mengen Giersch, Zitronenmelisse und Gundermannblättchen in Apfelsaft ziehen lassen, abseihen und mit Sprudelwasser (oder Prosecco?) verdünnen. Schmeckt prima an heißen Tagen...!

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Dienstag, 30. April 2013
Schachblume (Fritillaria meleagris)


Sie ist stark gefährdet, diese wunderhübsche zarte Pflanze aus der Familie der Liliengewächse. Sie mag feuchten nährstoffreichen, aber nicht aufgedüngten Boden, weil sie sich dann nicht gegen die schnellwachsenden Gräser und Wiesenpflanzen behaupten kann.





Etwa hundert Kilometer von uns entfernt, entlang dem Flüsschen Sinn zwischen den Orten Jossa und Altengronau im Spessart gibt es eines der größten noch verbliebenen geschützten Vorkommen. Einige Hektar Bachaue mit Millionen purpurner Glöckchen, manchmal in Gesellschaft von weißen Buschwindröschen, gelbem Hahnenfuß oder Löwenzahn, locken zu einem Spaziergang.
Man muss allerdings den richtigen Zeitpunkt abpassen, denn die Schach(brett)blumen zeigen ihre Pracht nur kurz zwischen Ende April und Mitte Mai.






Die Gartenform mit der weißen Blütenvariante findet sich auch in meinem Garten - auf der Wiese habe ich sie nicht entdeckt.

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Samstag, 27. April 2013
Petrus, du bist nicht mein Freund!
Warum gibt es heute nicht das herrliche Wetter wie vorgestern? Da hast du es doch auch hingekriegt, dass man draußen sitzen konnte...

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