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Dienstag, 31. Januar 2012
Zyprische Katzen
siria, 18:03h
Der Heiligen Helena, Mutter des ersten christlichen Kaisers Konstantin, sollen sie zu verdanken sein: Als die Insel von einer Schlangenplage heimgesucht wurde, ließ sie die ersten Katzen vom Festland importieren.
Es müssen wohl Perser gewesen sein. Denn die meisten Katzen sind wunderbar puschelig und langhaarig und wirken sehr gepflegt.
Häufig sieht man sie mit einem kleinen Schlitz in einem Ohr - ein Zeichen dafür, dass diese Katze bereits sterilisiert wurde.


Streunende Hunde sind übrigens nicht zu entdecken. Sie sollen einer großen Hundeseuche zum Opfer gefallen sein.
Hoffentlich waren es keine Hundefänger...
Es müssen wohl Perser gewesen sein. Denn die meisten Katzen sind wunderbar puschelig und langhaarig und wirken sehr gepflegt.
Häufig sieht man sie mit einem kleinen Schlitz in einem Ohr - ein Zeichen dafür, dass diese Katze bereits sterilisiert wurde.


Streunende Hunde sind übrigens nicht zu entdecken. Sie sollen einer großen Hundeseuche zum Opfer gefallen sein.
Hoffentlich waren es keine Hundefänger...
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Montag, 30. Januar 2012
Erleichterung und Stolz
siria, 12:57h

Pauline, unsere vielseitig begabte Enkelin, ist aufgenommen worden!
Einige unruhige Wochen der Vorbereitung für die Prüfung und danach eine Woche in banger Erwartung der Entscheidung sind für sie nun zuende.
Im Familienkreis haben wir darauf auch gestern angestoßen!
Das Stipendium macht das Studium zumindest finanziell leichter. Und hilfreiches Coaching ist vermutlich zu erwarten.
Aber der Leistungsdruck wird ganz sicher nicht weniger...
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Sonntag, 29. Januar 2012
Zypern
siria, 01:08h


Die Insel der Aphrodite ist seit Jahrtausenden ein Trittstein zwischen Europa und Asien. Was seit dem Neolithikum von den Mykenern, Ptolemäern, Römern, Byzantinern, Kreuzrittern hier in Stein gebaut wurde, findet sich oberirdisch und bei fast jedem Spatenstich - vom Tempel bis zu frühchristlichen Kirchlein, Klöstern und Moscheen, von der Villa mit herrlichsten Mosaikböden bis zur unterirdischen Nekropole.
Besonders beeindruckende Zeugnisse der bewegten Geschichte Zyperns hinterließ die Geschichte in Paphos, der künftigen Kulturhauptstadt 2017.

Vielleicht sollte man nicht gerade im Winter hin fahren. Jährlich 300 Sonnentage verspricht die drittgrößte Insel im Mittelmeer, aber auch 15 Regentage im Januar.
In einer Woche bot Zypern von Schnee im Troodosgebirge, Hagel, Starkregen, Sturm, Gewitter bis Sonne wettermäßig alles - aber niemals sehr lange. Die Zyprioten sind sehr glücklich, dass in diesem Winter alle ihrer 108 Stauseen gut gefüllt wurden. Das ist bitter notwendig, denn bei 40° im Sommer trocknen die wenigen Flüsschen aus.
Zypern ist ein geteiltes Land, seit das türkische Militär 1974 den Nordteil der Insel besetzte. Die Demarkationslinie mit ihren Grenzbefestigungen - wo Fotografieren natürlich verboten ist - und mit ihren Abfertigungsschikanen weckt höchst ungute Erinnerungen...
Auch wenn Europa es gerne hätte: Eine Wiedervereinigung ist nicht in Sicht.
Zu viele Wunden sind noch offen, zu viele Menschen wurden getötet oder vertrieben. Inzwischen schafft die türkische Politik mit der massenhaften Ansiedlung von Festland-Türken vollendete Tatsachen.
Gerne hätte ich die sagenhafte Blütenpracht Zyperns und ihre endemische Flora erlebt.
Schade, dass es ein wenig zu früh dafür war.


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