Samstag, 24. Dezember 2011
Mother's little helper
Rohe Kakaobohnen.
Kennt wohl kaum jemand und wahrscheinlich mögen auch nicht viele den leicht bitteren Geschmack.

Aber sie machen glücklich und fit! Theobromin ist drin, die Speise der Götter, und noch viel mehr gute Inhaltsstoffe. Gut gegen Winterdepression.
Wenn man abends zu viele davon nascht, bringt man sich unter Umständen um den Schlaf. Also besser morgens davon futtern...

Meine bisherige Quelle war meine liebe Tochter, die mir gelegentlich eine Tüte davon aus Hamburg mitbrachte, direkt aus der Schokoladenmanufaktur.

Jetzt habe ich glücklicherweise gleich um die Ecke im Kräuterladen des Freilichtmuseums eine neue Quelle aufgetan. Und es gibt sie dort auch geröstet, wie gebrannte Mandeln. Großartig!

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Mittwoch, 21. Dezember 2011
Babyface-Diktator
Das muss sich erst herausstellen, ob er noch mehr als Vater und Großvater mit den Säbeln rasseln muss, um ernst genommen zu werden.
Oder ob er nur ein Spielzeug seiner Generäle ist.

Beides kann gleich gefährlich sein.

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Dienstag, 20. Dezember 2011
Sie wäre heute 100
Meine Schwiegermutter Johanna, geboren 1911.
Das Bild, etwa aus dem Jahre 1939, zeigt sie mit ihrer Tochter Lilo, meiner Schwägerin, die vor kurzem ihren 80 Geburtstag feierte.



Hanna, eine lebenskluge und fleißige, tatkräftige Frau, Tochter aus einer Arbeiterfamilie, starb vor 13 Jahren.

Welche Zeiten hat sie mitgemacht! Hungerzeiten nach dem ersten Weltkrieg, frühe Ehe in wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten mit Arbeitslosigkeit und Inflation und dann die Nazizeit.
Wie viele Jahre hatte der Krieg sie und ihren Mann Willy getrennt! Erst 12 Jahre nach der Tochter kam mein Mann, der Holzwurm, zur Welt.

In der Nachkriegszeit hatten ihr Mann und sie ein winziges Häuschen in einer Gartenkolonie mit eigenen Händen hochgezogen, das dann in der verheerenden Sturmflut von 1962 unterging.
Danach bezog sie ein neues Häuschen in einer der Flutgeschädigtensiedlungen und als Witwe schließlich eine kleine Wohnung im selben Haus wie ihre Tochter.

Sie hatte gelernt zu rechnen und zu sparen und war am Ende ihres Lebens stolz auf einen sehr bescheidenen Wohlstand. Und vor allem war sie stolz auf ihre Kinder, aus denen "was geworden war" und die beide ihr Brot als Journalisten verdienten.

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