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Mittwoch, 18. Mai 2011
Im Schweinsgalopp raus
siria, 00:35h
So rasend schnell vergeht die Zeit. Wieder mal häufen sich die Termine, diesmal gilt es, in unserem Dorf einen Energiewandel anzustoßen.
Schon mit drei Windrädern könnten wir mehr als den Eigenbedarf der Gemeinde an Strom decken.
Und die Gelegenheit ist günstiger als vor der Kommunalwahl: Andere Mehrheitsverhältnisse und der Schock nach Fukushima, der auch überzeugte Kernkraftfreunde bei uns erdbebenmäßig erschüttert hat.
Unser Umweltverband steht seit Jahrzehnten entschieden für den Ausstieg, aber ist parteipolitisch neutral und hat Mitglieder aus allen Parteien. So wollen wir die Rolle des Antreibers übernehmen und bereiten ein öffentliches Forum über einen Weg mit dem Ziel vor, unsere Gemeinde energieautark zu machen.
Wind wäre da, die Hälfte der Gemeindefläche ist Wald,
auch die Sonne scheint. Erdwärme wäre im Angebot. Biomasse aus Reststoffen (nicht aus Getreide!) könnte uns die Landwirtschaft liefern.
Bloß mit Wasser hapert es hier bei uns.
Müssen wir halt durch Energieeffizienz ersetzen.
Der Bundesumweltminister hält sich ja immer noch sehr zurück mit dem Bekenntnis zu einem schnellen Ausstieg.
Aber es ist ohnehin besser, ihm diese Entscheidung abzunehmen.
Schon mit drei Windrädern könnten wir mehr als den Eigenbedarf der Gemeinde an Strom decken.
Und die Gelegenheit ist günstiger als vor der Kommunalwahl: Andere Mehrheitsverhältnisse und der Schock nach Fukushima, der auch überzeugte Kernkraftfreunde bei uns erdbebenmäßig erschüttert hat.
Unser Umweltverband steht seit Jahrzehnten entschieden für den Ausstieg, aber ist parteipolitisch neutral und hat Mitglieder aus allen Parteien. So wollen wir die Rolle des Antreibers übernehmen und bereiten ein öffentliches Forum über einen Weg mit dem Ziel vor, unsere Gemeinde energieautark zu machen.
Wind wäre da, die Hälfte der Gemeindefläche ist Wald,
auch die Sonne scheint. Erdwärme wäre im Angebot. Biomasse aus Reststoffen (nicht aus Getreide!) könnte uns die Landwirtschaft liefern.
Bloß mit Wasser hapert es hier bei uns.
Müssen wir halt durch Energieeffizienz ersetzen.
Der Bundesumweltminister hält sich ja immer noch sehr zurück mit dem Bekenntnis zu einem schnellen Ausstieg.
Aber es ist ohnehin besser, ihm diese Entscheidung abzunehmen.
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Samstag, 14. Mai 2011
Kugelvariationen
siria, 21:09h

:

Kugeln haben einfach die perfekte Form.
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Donnerstag, 12. Mai 2011
Desertec
siria, 01:33h
Heute war ich bei einer Diskussion über das weltweit größte finanzielle Projekt (400 Milliarden Euro), mit dem bis zum Jahr 2050 ein Anteil von 15% des in Europa benötigten Stroms erzeugt werden soll. Aus Sonne und Wind, in der Wüste. In Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Ländern.
Naja. Wieder so ein Leuchtturm - Wahnsinnsprojekt, von dem dicke Kohle erwartet wird. Unglaublich viel Wasser für die Kühlung und die Turbinen wird dafür gebraucht. In der Wüste...
Und für viele der zu lösenden Probleme gibt es noch keine ausgereifte Lösung.
Ob auch die Bevölkerung der nordafrikanischen Länder davon profitiert und sich den Strom aus der Wüste überhaupt leisten kann, ist noch nicht ausgemacht. Welche Infrastruktur wäre dafür nötig, und welche politische Stabilität in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen...
Ich bin absolut für Energie aus Sonne und Wind. Aber dezentral: Kurze Leitungstrassen. Ohne das Risiko aller Großtechniken. Mit vielen Jobs für die heimische Wirtschaft.
Und ich bin für Effizienz und Sparsamkeit.
Da schlägt doch meine schwäbische Großmutter durch.
Naja. Wieder so ein Leuchtturm - Wahnsinnsprojekt, von dem dicke Kohle erwartet wird. Unglaublich viel Wasser für die Kühlung und die Turbinen wird dafür gebraucht. In der Wüste...
Und für viele der zu lösenden Probleme gibt es noch keine ausgereifte Lösung.
Ob auch die Bevölkerung der nordafrikanischen Länder davon profitiert und sich den Strom aus der Wüste überhaupt leisten kann, ist noch nicht ausgemacht. Welche Infrastruktur wäre dafür nötig, und welche politische Stabilität in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen...
Ich bin absolut für Energie aus Sonne und Wind. Aber dezentral: Kurze Leitungstrassen. Ohne das Risiko aller Großtechniken. Mit vielen Jobs für die heimische Wirtschaft.
Und ich bin für Effizienz und Sparsamkeit.
Da schlägt doch meine schwäbische Großmutter durch.
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