Dienstag, 6. April 2010
50 Jahre Ostermärsche
Marschieren wir gegen den Osten? Nein!
Marschieren wir gegen den Westen? Nein!
Wir marschieren für 'ne Welt
die von Waffen nichts mehr hält,
denn das ist für uns am besten!


Heute war das Lied auch wieder zu hören...



Unser alter Freund Professor Andreas Buro hielt auf dem Römerberg in Frankfurt die Ansprache - er ist der Initiator der Ostermärsche in Deutschland und mit seinen 82 Jahren immer noch dabei.





Auch mein Holzwurm und ich gehören zu den Antikriegsveteranen, wie ich durch ein paar "Orden" belegen kann...
Glücklicherweise sah man aber nicht nur graue Köpfe unter den 2000 Teilnehmern.



Frieden schaffen ohne Waffen - das wünschen wir uns.
Aber wie Andreas Buro heute sagte:
Wir werden noch weitere 50 Jahre marschieren müssen.
Auch wenn sich schon manches in der Welt getan hat, ist das Ziel noch nicht erreicht. Das müssen wir täglich neu erfahren, leider.

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Sonntag, 4. April 2010
Türkische Westküste -Land der Götter
Das Land meiner Sehnsucht nach den Resten uralter
Kulturen liegt hier, an der türkischen Ägäis.
Schon als Kind kannte ich mich in der griechisch-römischen Götterwelt gut aus und habe Schwabs Sagen des klassischen Altertums mit ebenso großer Begeisterung gelesen wie die Berichte über die sagenhaften Ausgrabungsschätze des Heinrich Schliemann.
Ein unglaubliches Gefühl, dort zu stehen, wo Alexander der Große, Apostel Paulus, Cesar und Cleopatra und viele andere römische Kaiser sich aufgehalten haben und wo die Kultstätten der Götterwelt noch in solcher Pracht zu sehen sind....

Troja



Pergamon




Ephesus




Milet



Didyma


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Samstag, 3. April 2010
Byzanz, Konstantinopel, Istanbul


Bunte Blumenrabatten entlang der Zufahrtsstraßen begleiten unseren Weg ins Zentrum der 15-Millionen-Stadt mit der mehr als 2500jährigen Geschichte -zu Recht ist sie in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas.

Istanbul als Knoten von Europa und Asien - faszinierend, verwirrend, begeisternd...

Die Stadt wächst täglich um etwa 1000 Einwohner, schätzt man. Zu meiner Überraschung tragen sehr viel mehr junge Frauen als erwartet Kopftuch oder das schwarze lange Kleid - sicher gehören viele von ihnen zu den Zuwanderern aus dem Osten der Türkei.

Istanbul wirkt sauber. Es pulsiert, weil viele kleine Händler viele kleine Verdienstmöglichkeiten ausschöpfen, eine Art von Kleinhandel, wie wir ihn bei uns nicht kennen (außer vielleicht in Kreuzberg...)

Die Türkei ist jung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 25 Jahren alt.

Eine Bootsfahrt auf dem Bosporus, Mittagessen im alten Frauengefängnis und im historischen Bahnhof des legendären Orientexpresses, Hagia Sofia und Blaue Moschee, Topkapi-Palast und Rüstempascha-Moschee, Chora-Kirche, Hippodrom und Gewürzmarkt....Mehr kann man nicht in zwei Tage pressen.

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