Mittwoch, 16. Januar 2008
Reiseträume
Ich möchte gerne nach Sizilien.
Auf den Spuren meiner Mutter und meiner Großmutter (die schon in den 50er Jahren mutterseelenallein als Frau mit Bahn und Bus durch ganz Italien und durch Spanien gereist ist) möchte ich den Ätna, Selinunt, Taormina, griechische Ruinen und die wunderbaren Sandstrände dieser Insel sehen.

Davon träume ich schon seit einiger Zeit.

Heute hätte ich eine Reise buchen können : Eine Schiffspassage ab Genua, gute Hotels, für neun Tage und recht preisgünstig.
Aber weit und breit kein kulturelles Angebot. Nichts antikes. Nur Palermo, wo die Mafia sitzt.

Nichts für mich. Wäre auch nichts für Mutter und Großmutter gewesen. Die Weiber meiner Familie brauchen griechische Tempel und Bodenmosaiken- unbedingt.

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Dienstag, 15. Januar 2008
Winterblüten
Wenn ich bloß wüsste, wie man die sommerlichen Rosen auf meiner Startseite durch Winterblumen ersetzt...
Die wären ja im Moment viel passender.

Aber blühen tut's draußen. Hier ein Beweis.

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Samstag, 12. Januar 2008
Lebenswege
Vor mehr als 50 Jahren sind wir gemeinsam in dieselbe Klasse einer Grundschule in Bremen gegangen - 54 Kinder hatte die Klasse damals.
Nach der Grundschule trennten sich unsere Wege, und wir hatten keinen Kontakt mehr.

Zwanzig Jahre später lief er mir wieder über den Weg. 450 Kilometer von Bremen entfernt. Ich lag als Patientin in der Klinik, er war dort Arzt. Und auch danach gab es keinen Kontakt mehr.

Heute, wieder 30 Jahre später, saßen wir gemeinsam mit seiner sehr netten Frau in unserer Küche und tranken Tee.
Über verschlungene Wege hatte mein Holzwurm von ihm einen Baum gekauft, und erst per Zufall stellten wir fest, dass der Verkäufer dieser alte Klassenkamerad war. Er besitzt ein Wochenendgrundstück wenige Kilometer entfernt. Und heute hat er uns besucht.

Vielleicht wären wir auf der Straße aneinander vorbei gegangen. Aber beim Betrachten fanden sich dann doch die Züge wieder, die ich noch aus der Kinderzeit kenne.
Ich habe nicht mehr die schwarzen Locken, an die er sich erinnerte. Meine Haare sind jetzt kurz und teilweise silbern.
Auch ihm fehlt die jugendliche Pracht des Haupthaares. So ist das nun mal mit den Jahren.

Aber wir haben uns zu Viert sehr angeregt unterhalten und viele gemeinsame Schnittstellen entdeckt, nicht nur in der bremischen Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart im Taunus.
Das Du aus der Kinderzeit verbindet doch sofort wieder!

Es ist wirklich sonderbar, wie das Leben so spielt....
Vermutlich werden wir uns jetzt doch häufiger sehen als in den zurückliegenden Jahrzehnten.

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